Das Tagebuch der Anne Frank

Zusatz: Interview mit Drehbuchautor Fred Breinersdorfer und Otto-Frank-Darsteller Ulrich Noethen. Über Anne Frank sind bereits mehrere Spielfilme zumeist aus dem angelsächsischen Sprachbereich gedreht worden. Filmemacher Fred Breinersdorfer (Drehbuch) und Hans Steinbichler (Regie) bleiben in ihrem neuen Film so nah wie möglich an der Vorlage, am weltberühmten Tagebuch. Daher auch der Filmtitel „Das Tagebuch der Anne Frank“. Selbst für Leser, die das Tagebuch kennen, bietet der Film jedoch auch Neues. Denn das Drehbuch entstand nach einer von den redaktionellen Eingriffen durch Anne Franks Vater Otto befreiten Ausgabe. So tritt beispielsweise das schwierige Verhältnis Annes zu ihrer Mutter im Film deutlich hervor.

Via Crucis - eine spirituelle Entdeckungsreise (6)

5. Station: Vom Guten im Schlechten - Im Neuen Testament wird berichtet, dass die Soldaten, die Jesus zur Hinrichtungsstätte trieben, einen vom Felde kommenden Mann, Simon von Cyrene, zwangen, dem entkräfteten Jesus das Kreuz zu tragen. Sie taten das vermutlich nicht aus Mitleid und Rücksicht auf ihr geschundenes Opfer, sondern eher aus Eigennutz; die Sache sollte schließlich nicht unnötig lange dauern, und sie selbst hatten keinesfalls Lust, das Kreuz zu schleppen, falls Jesus nicht mehr weiter könnte.

Reflexionen einer gescheiterten Tiger Mutter

Was zeichnet gute Eltern aus? Gute Zielsetzungen! - Vor eineinhalb Jahren saß ich im Büro des stellvertretenden Leiters der Schule, die meine Tochter besucht. Wir sprachen über ihre Lernschwierigkeiten und meine Frustrationen. „Was ich auch anstelle, ich schaffe es einfach nicht, das Kind zu motivieren, sich beim Lernen anzustrengen“, sagte ich. „Versuche ich, darauf zu bestehen, dass sie ihre Hausaufgaben macht -und zwar gut macht- ignoriert sie mich beharrlich, bis ich sie so sehr nerve, dass sie einen Wutanfall bekommt.

Via Crucis - eine spirituelle Entdeckungsreise (5)

4. Station: Ein Lichtblick - Dass Jesus auf dem Weg zur Hinrichtungsstätte seiner Mutter Maria begegnete, wird zwar im Neuen Testament nicht ausdrücklich erwähnt; da Marias Anwesenheit unter dem Kreuz aber eindeutig bezeugt ist, kommt dieser Begegnung doch große Wahrscheinlichkeit zu. Hätte sie die Gelegenheit etwa ungenutzt gelassen?

Unbegleitete Flüchtlingskinder: Daten, Zahlen, Kosten

Staatliche Betreuung und Versorgung von Kindern ist teuer: Annähernd 40 Milliarden € kostet die Kinder- und Jugendhilfe die öffentliche Hand in Deutschland. Damit haben sich die Kosten in den letzten 10-15 Jahren in etwa verdoppelt. Vor allem die chronisch klammen Kommunen ächzen unter der finanziellen Last. Ein Grund für die Verdoppelung ist der massive Ausbau der Kinderbetreuung, der politisch forcierte Wandel hin zu einer „Institutionenkindheit“: Eltern sollen ihre Kinder von klein auf in „professionelle Hände“ geben, weil sie zuhause angeblich nicht die nötige Förderung erhalten.

Via Crucis - eine spirituelle Entdeckungsreise (4)

3. Station: Untragbar - Im traditionellen Kreuzweg gibt es gleich drei Stationen, an denen betrachtet wird, wie Jesus unter der Last des Kreuzes zusammenbricht. Das ist zunächst auf furchtbare Weise realistisch: Nach einer barbarischen Folterung durch Auspeitschen (manche Opfer starben schon dabei) wurde dem Verurteilten das Hinrichtungsinstrument aufgeladen (11), an dem er qualvoll sterben sollte.

Bücherrezensionen zum Thema Behinderung

Zwei Bücher, die zeigen, welche Bereicherung behinderte Kinder darstellen, wenn sie mit Liebe aufgenommen werden und wie viel Liebe sie den Erwachsenen schenken können.

Via Crucis - eine spirituelle Entdeckungsreise (3)

2. Station: Kurzer Prozess - In der traditionellen Fassung ist dies die erste Station des Kreuzwegs. Der Weg zur Hinrichtungsstätte beginnt gewiss im Gerichtssaal, oder was immer an seiner Stelle stehen mag. Das ist eine grausame und leider noch immer allzu präsente Erfahrung. Willkürjustiz, Rechtsbeugung, Missbrauch staatlicher Macht - fast jede Ausgabe einer Tageszeitung bringt dafür Beispiele.

Hail, Caesar!

Joel und Ethan Coen gehören zu den amerikanischen Filmregisseuren, deren Filmwerke zwischen der sogenannten „Independent-Szene“ und dem Hollywood-Mainstream schwanken. Im eher zur ersten Kategorie gehörigen Film „Barton Fink“ (1991) lieferten sie eine bitterböse Abrechnung mit dem Studiosystem im Hollywood der 1940er Jahre. Barton Fink ist ein vielversprechender, naiver Broadway-Autor, der aus Hollywood ein lukratives Angebot erhält: Für die (fiktiven) Capitol- Studios soll Barton ein Drehbuch entwickeln. Aber eigentlich gerät er in einen Strudel von Traumwelt und Wahnvorstellung.

Via Crucis - eine spirituelle Entdeckungsreise (2)

1. Station: Nichts Menschliches ist ihm fremd - Von dem berühmten Garten Getsemani hat man noch heute einen guten Blick auf Jerusalem; es ist nicht schwer, sich vorzustellen, dass Jesus dort mit seinen Jüngern häufig und gern gewesen ist - ein schattiger und schön grüner Platz in einem heißen und trockenen Land.

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