Heidi

Johanna Spyris (1827–1901) Romane „Heidis Lehr- und Wanderjahre“ (1880) und „Heidi kann brauchen, was es gelernt hat“ (1881) erreichen eine weltweite Gesamtauflage von 50 Millionen Exemplaren in fast 60 Sprachen. Damit gilt „Heidi“ nicht nur als erfolgreichstes fiktionales deutschsprachiges Buch. Diese Romane haben außerdem die internationale Wahrnehmung der Schweiz entscheidend geprägt. Seit einem ersten Stummfilm aus dem Jahre 1920 wurde „Heidi“ mehrfach verfilmt, wobei insbesondere die japanische Zeichentrickserie von Hayao Miyazaki und Isao Takahata (1974) weltweite Popularität erreichte.

Die Millennials stehen als Eltern im Abseits

Ich las gerade einen Artikel im Guardian, wie weit sich Millennials doch vom Elterndasein verabschiedet haben. Wie sie im Bestreben, genug Geld für eine Hochschulausbildung und ein Haus zu verdienen, nichts übrig haben, sich auch noch ein Kind zu „leisten“. Das hat mich nachdenklich gemacht: woher kommt diese Obsession, finanziell SO sicher sein zu müssen?

Die UN Agenda für nachhaltige Entwicklung und die Familie

Die Familie bleibt fundamentaler Bestandteil aller Entwicklungen. --- Anfang Oktober d.J. nahm die Generalversammlung der UN auf ihrem Meeting in New York einstimmig die 2030 Agenda for Sustainable Development und die 17 Ziele zur nachhaltigen Entwicklung (SDGs) an. Anders als die sog. Millennium-Entwicklungs-Ziele, die Leitlinien für die UN in den vergangenen 15 Jahre waren, wurde die Agenda 2030 nach Anhörung vieler Institutionen und Zivilgesellschaften formuliert. (Photo: UNMEER -- Ziel Nr. 4: Qualitätsschulbildung für alle.

Warum tun sich Eltern in Deutschland so schwer?

Wir haben vor kurzem eine Studie besprochen, nach der das Glück von Eltern nach dem ersten Kind beträchtlich abnimmt. Eine deprimierende Aussicht, um es vorsichtig zu sagen. Die Studie beleuchtet das Leben von Eltern in Deutschland, die meist nach dem ersten Kind die Familienplanung abschließen, weil sie sich schon mit einem Kind unglücklich fühlen, obwohl sie vorher eigentlich mehr Kinder geplant hatten.

Die Tribute von Panem - Mockingjay Teil 2

Die Verfilmung der dystopischen Trilogie „Die Tribute von Panem“ („The Hunger Games“) von Suzanne Collins kommt nun zum Abschluss: Nach „The Hunger Games“ (2012) und „Catching Fire“ (2013), die den ersten beziehungsweise den zweiten Band für die große Leinwand adaptierten, wurde die Adaption des Abschlussbandes „Mockingjay“ in zwei Filme geteilt. Startete letztes Jahr „Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 1“ (siehe Filmarchiv), so folgt nun der zweite Teil. Nach der Rettung Katniss Evergreens aus der Arena, in der die Jubiläums-„Hungerspiele“ stattfanden, mit der sowohl der zweite Band als auch der zweite Film „Catching Fire“ endete, spielt sich die erste Hälfte des dritten Bandes beziehungsweise der dritte Film „Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 1“ komplett im Distrikt 13 ab.

Elternfreuden

Wenn man einer Studie, die kürzlich in Demography veröffentlicht wurde, Glauben schenken mag, scheint es, als mache Elternschaft die Menschen oft unglücklicher, als Scheidung, Arbeitslosigkeit und sogar der Tod des Partners. Wenn dann noch Beiträge wie dieser in der Weltpresse ihre Resonanz finden, sieht es für künftige Geburtenraten wohl nicht sehr rosig aus.

Das Ende der monoedukativen Colleges

Frauencolleges knicken unter dem Druck ein, transsexuelle Frauen aufzunehmen --- Wenn man die Williston Memorial Bücherei der Mount Holyoke Hochschule betritt – ein 1905 erbautes und von der Westminster Hall inspiriertes Gebäude –, ist man von der Architektur beeindruckt: dicke Holzbalken, senkrechte gotische Glasfenster, steinerne Kapitelle. Berühmte Frauen studierten hier: Emily Dickinson, Frances Perkins, Dr. Virginia Apgar.

Transsexualität: die endlose Suche nach dem „wahren Ich“

Veränderungen am Körper führen nicht zum Ziel --- „Bruce Jenner ist überall“, so wird eine Serie in The New York Times betitelt ... Es scheint, als würde Transsexualität zum neuen Megathema sexueller Verwirklichung. Warum? Gibt es wirklich Handlungsbedarf? Der holländische Psychologe Gerard van den Aardweg gibt schnörkellose Antworten auf unsere Fragen.

Kinder und ihr Smartphone

Growing Wireless berichtet, dass 37% der Teenager im Alter von 12 bis 17 Jahren über ein Smartphone verfügen, ein Anstieg von 23% zu 2011, die das Pew Research Center in seinem Bericht (Tens and Technology, 2013) ermittelte. - Für Deutschland gibt STATISTA an, dass im Jahr 2014 ca. 85% der Jugendlichen dieser Altersstufe ein Smartphone besaß.

Spectre

„Die Toten leben“ heißt es auf einem Zwischentitel zu Beginn des neuen James-Bond-Filmes „Spectre“. Dies bezieht sich zunächst einmal vordergründig auf die Eingangssequenz des inzwischen 24. Bond-Filmes. Am „Tag der Toten“ versucht James Bond (Daniel Craig) in Mexiko City einen italienischen Gangster auszuschalten, der ein Massenattentat plant. Bonds Weg führt zunächst durch die Massen, die an diesem Tag in der Stadt kostümiert unterwegs sind, und endet in einer wilden Verfolgungsjagd auf der Erde und in der Luft. Ein spektakulärer Auftakt, die sogar die Anfangssequenz des letzten James-Bond-Films „Skyfall“ (siehe Filmarchiv) in den Schatten stellt. Denn Kameramann Hoyte van Hoytema filmt regelrecht aus dem Geschehen heraus.

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