Häuslicher Unterricht entfaltet sich in den USA

Wenn Kinder in den USA das neue Schuljahr beginnen, tun dies auch eine wachsende Anzahl ihrer Kameraden zu Hause. Die Zahl der Kinder, die zu Hause beschult werden, wächst in Amerika beständig. Neueste Statistiken belegen, dass im Jahr 2007 1.5 Mio Kinder in den USA zu Hause unterrichtet wurden. Dies bedeutet eine deutliche Steigerung zu 1,1 Mio Kindern in 2003 und 850,000 in 1999.

Digitales Lernen: Zwischen Verklärung und Aufklärung

Sie gehören scheinbar zum täglichen Leben, wie Autos und Kühlschränke: Computer, Tablets und Smartphones haben Einzug in das Leben vieler Familien gefunden. Schon die Kleinsten wischen über den berührungsempfindlichen Bildschirm und spätestens mit der Einschulung haben Eltern ein Gefühl von Sicherheit, wenn die Sprösslinge per Mobiltelefon erreichbar sind. In den Zeiten von Schulzeitverkürzung und Freizeitstress bieten die Geräte dann auch Heranwachsenden die Möglichkeit, ihre Freundschaftsbeziehungen über soziale Netzwerke zu pflegen. Kinder aus Elternhäusern, die dieser Entwicklung aus pädagogischen Gründen skeptisch gegenüberstehen, geraten leicht ins soziale Abseits: Während der Pause finden sie niemanden zum Spielen, weil alle Mitschüler den Kopf vor dem Bildschirm senken, und bei Verabredungen werden sie mitunter nicht berücksichtigt, weil sie mangels Handy auch nicht über den Nachrichtendienst WhatsApp verfügen.

Brauchen Schulen wirklich Lehrer?

Der indische Unternehmer Sugata Mitra behauptet, dass Kinder nicht mehr als einen Internet-Zugang brauchen. -- Seit Sugata Mitra den mit 1 Mio. $ dotierten TED - Preis im März gewann, nehmen die Diskussionen über seine Arbeiten zu „Self-Organized Learning Environments” oder „SOLEs“ in Lehrerkreisen kein Ende. Mitras Experimente, die er um 1980 -mit Schwerpunkt in Indien- begann, sollten belegen, „dass Schülergruppen, die über verteilte digitale Ressourcen verfügen, lernen können, Computer und Internet zu nutzen, um selbstständig beinahe alles zu lernen, woran sie Interesse haben. Es scheint, als wären Aufsicht und Begleitung beim Lernen unnötig.“

Frontalunterricht an der Tafel ist doch nicht so schlecht

Das mag auch ein Grund sein, warum chinesische Schüler so gut abschneiden. -- Die Chinesen bevorzugen immer noch „chalk and talk“, also „Kreide und Gespräch“ im Unterricht, während westliche Länder dies mehr und mehr zugunsten einer kollaborativen Schülerarbeit aufgegeben haben, bei der die Schüler stärkeren Einfluss auf den Unterrichtsverlauf nehmen. (Foto: Shutterstock)

Warum Tests manchen Kindern Stress bereiten

Warum können manche Kinder gut mit Stress umgehen, während andere völlig aufgelöst sind? 
Die Frage findet ihre -wissenschaftlich begründete- Antwort in einem umfangreichen Beitrag des New York Times Magazine von Po Bronson und Ashley Merryman, den Autoren von Top Dog: Die Lehre vom Gewinnen und Verlieren.

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Sorgt früher Schwimmunterricht für einen guten Start ins Leben?

Eltern, die ihren Kindern einen optimalen Start ins Leben ermöglichen wollen, werden die Ergebnisse einer Studie begeistern, die die Auswirkungen von Schwimmunterricht auf Kleinkinder untersucht.

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Die neue Überförderung

Die neue Überförderung
Gewiss haben die über 2 Millionen Webseiten und 300 000 Bilder, die Google bei der Suchanfrage „Individuelle Förderung“ auflistet, nicht alle etwas mit der Förderung von leistungsschwachen Lernern in unseren öffentlichen Bildungseinrichtungen zu tun. Doch es dürfte ein nicht gerade kleiner Anteil davon sein, der sich mit der Frage beschäftigt, wie wir als Gesellschaft, wie wir als Schule, wir als Bildungsland möglichst viele Techniker und Lenker für die kommenden Jahrzehnte herauf befördern können. Es ist etwas faul im Staate Deutschland. Das weiß jeder und man hat es auch schon lange kommen sehen.
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Eltern empört Abschaffung der Hausaufgaben-Pflicht für 5. und 6. Klassen

Eltern empört Abschaffung der Hausaufgaben-Pflicht für 5. und 6. Klassen
An einer Reihe von Gymnasien sind seit diesem Schuljahr für Schüler der 5. und 6. Klassen die schriftlichen Hausaufgaben freiwillig. Wie so oft, wird dies nur in einem Schreiben der Schulleitung an die Eltern bekannt gegeben. Bei auftretenden Problemen wird Förderunterricht in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch angeboten. Als Hauptargument für den neuen pädagogischen Weg beruft man sich auf einen im Internet-Portal des Spiegels erschienenen Artikel: „Hausaufgaben bringen nichts“. Empörte Eltern fragen, was sie dagegen tun können.
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Die Lernkultur der Zukunft

Die Lernkultur der Zukunft
Zu den Höhepunkten im Leben eines Rezensenten gehören jene Momente des Glücks, in denen sich eine Publikation, die zur Begutachtung übergeben wurde, in einen Baum der Erkenntnis verwandelt. Die Rezeption gleicht dann einem Wunder: Gedanken, Einsichten und Ideen von großer substantieller Dichte initiieren, kaum dass sie geerntet wurden, einen Prozess des Umdenkens. Ein neues Weltbild entsteht. So führen uns die 25 filmischen Diskurse des Filmemachers und Journalisten Reinhard Kahl, die nun als DVD (inklusive Begleitbuch) im Handel erhältlich sind, von Skandinavien nach Kanada und zurück in die Schweiz und schließlich nach Deutschland an Orte, an denen Schule vollkommen neu definiert wird und auf eine Weise gelingt, von der wir immer geträumt haben. Ein trendsetzender Einbruch in die monotonen Gefilde einer von pädagogischen Sonntagsreden geprägten Diskussionslandschaft.
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Drei Computer, 60 Lehrer, 400 Schüler

Drei Computer, 60 Lehrer, 400 Schüler
Zu den seltsamen Phänomenen der Soziologie, die sich quer durch die Geschichte ziehen, gehört der Umstand, dass die Stiefel der Moderne der Jugend besser passen als ihren Vätern. Dabei waren es doch die Väter, die den Fortschritt eingeleitet haben! So werden Computer und Internet, die zentralen Bausteine unserer Lebenswirklichkeit, in den Schulen noch immer nicht pädagogisch sinnvoll eingesetzt, obwohl nicht nur nahezu alle Jugendlichen (98 %) Handy und Internet privat nutzen, sondern drei Viertel aller Schüler ihre Hausaufgaben regelmäßig über ihren PC abwickeln.
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