Mobilmachung gegen das Sitzenbleiben?

Mobilmachung gegen das Sitzenbleiben?
Durch die Pläne der neuen niedersächsischen Landesregierung, das Sitzenbleiben abzuschaffen, ist die Debatte über den Sinn und Unsinn des Wiederholens wieder voll entbrannt. Aber wer vordergründig übers Sitzenbleiben oder die Abschaffung von Noten diskutiert, verdrängt wichtige Zusammenhänge und gesellschaftspolische Implikationen.
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Die Pädagogik ist sehr stark feminisiert

Die Pädagogik ist sehr stark feminisiert
Am 30. Januar 2013 wird das Bundesverwaltungsgericht darüber entscheiden, ob im Land Brandenburg eine Jungenschule errichtet werden darf oder ob alle Schulen koedukativ sein müssen, wie es das Bildungsministerium Brandenburg behauptet. Das Bundesverwaltungsgericht hatte nach der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Berlin/Brandenburg, das eindeutig für die Genehmigung einer Jungenschule entschieden und keine Revision zugelassen hatte, der Beschwerde des Landes Brandenburg wegen "der grundsätzlichen Bedeutung" stattgegeben, und wird nunmehr selbst entscheiden. Da schon im Vorfeld das Presse-Interesse groß ist, dokumentieren wir ein Interview mit dem Geschäftsführer der Fördergemeinschaft für Schulen in freier Trägerschaft, Horst Hennert, in der Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 27.10. 2012
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„Bürgerrechts-“Aktivisten organisieren Kampagne gegen Monoedukation

„Bürgerrechts-“Aktivisten organisieren Kampagne gegen Monoedukation
Kann mir wohl jemand erklären, warum die „American Civil Liberties Union“ es darauf anlegt, eingeschlechtliche Klassen an öffentlichen Schulen auszumerzen (was sie offensichtlich bei Schulen in freier Trägerschaft nicht kann)? Sind dies nicht dieselben, die behaupten, es gäbe ein Recht auf gleichgeschlechtliche „Ehe“, die ja wohl auch eingeschlechtlich ist?
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Prüfung, Test, Examen

Prüfung, Test, Examen
In den Wochen vor den großen Schulferien dreht sich das hektische Karussell von Prüfungen und Tests, das den Prüflingen den Schlaf raubt und den Lehrern eine Menge Arbeit bereitet. Ach, denkt da so manch einer, wäre doch die Schule schön, gäbe es diese verdammten Prüfungen nicht! Gern vernimmt man daher die Botschaft, alles könne einfacher sein, wäre nur erst das gesamte Prüfungswesen zentralisiert, gäbe es endlich einheitlich geltende Examina für alle Fächer.
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Geschlecht, Schule und Bildung

Geschlecht, Schule und Bildung
Die Blockade gegen die Trennung von Mädchen und Jungen in ihrer schulischen Ausbildung ist nicht zu halten! - Die Fördergemeinschaft für Schulen in freier Trägerschaft möchte auf Wunsch von Eltern in Potsdam eine Schule aufbauen, die ausschließlich Jungen besuchen würden. Dagegen verschließt sich das zuständige Ministerium für Bildung, Jugend und Sport.
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Bildungspolitik entideologisieren

Bildungspolitik entideologisieren
Die bildungspolitischen Schulkämpfe auf Länderebene dauern inzwischen seit 50 Jahren an. Jede neue Schülergeneration musste wieder als Versuchskaninchen herhalten für „neue wissenschaftliche Erkenntnisse“, die meist interpretiert wurden von einer einäugigen ideologischen Sicht, die nur das gelten ließ, was in das vorgegebene ideologische Konzept passte. Dabei dauern die Kämpfe um das gegliederte Schulwesen, das den hohen deutschen Bildungsstand jahrzehntelang gesichert hat, bis heute unvermindert an. Die Bundesgemeinschaft Gegliedertes Schulwesen (BGSW) hat dazu vor wenigen Tagen eine Resolution verabschiedet.
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Gemeinschaftsschule für NRW

Gemeinschaftsschule für NRW
In einer Pressemeldung des Ministeriums für Schule und Weiterbildung NRW vom 20.9.2010 wird mitgeteilt, dass das Kabinett die Gemeinschaftsschule mit den von der Schulministerin Sylvia Löhrmann vorgelegten Eckpunkten gebilligt hat. Der Schulversuch Gemeinschaftsschule beginnt im nächsten Schuljahr und ist auf sechs Jahre angelegt. Wie werden die Kommunen, wie die Eltern auf dieses neue von der Landesregierung vorgelegte Projekt reagieren?
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Berlin schafft Sitzenbleiben ab

Berlin schafft Sitzenbleiben ab
In den neuen Sekundarschulen Berlins (früher Haupt- und Realschulen) gibt es ab diesem Schuljahr kein Sitzenbleiben mehr. Unter Pädagogen wird schon lange diskutiert, ob es Schülern hilft, eine Klasse zu wiederholen. Wie bei vielen pädagogischen Fragen gibt es auch hier sehr unterschiedliche Meinungen.
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Wohin steuert jetzt die Schulpolitik in NRW?

Wohin steuert jetzt die Schulpolitik in NRW?
Die vor gut 35 Jahren an einem katholischen Mädchengymnasium abiturierte Sylvia Löhrmann hat kurz nach ihrem Amtsantritt klar und deutlich gesagt, was sie als Schulministerin künftig vor hat. Nur wenige Tage nach Beginn ihrer Ministerzeit startete sie eine verbale Attacke auf die derzeit beliebteste Schulform Deutschlands: Das Gymnasium. Damit riskiert sie, 40 000 Lehrer und knapp 600 000 Schüler allein in Nordrhein-Westfalen, ihrem Heimatland, vor den Kopf zu stoßen.
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Hamburger Bürger votieren für das Gymnasium

Hamburger Bürger votieren für das Gymnasium
Sonntag, der 18. Juli 2010 wird in die Geschichte der Bildungspolitik als ein besonderer Tag eingehen. Die Hamburger Bürgerschaft hat sich eindeutig gegen den verführerisch daherkommenden Slogan vom längeren „gemeinsamen Lernen“ gewandt. Die CDU hat ihre Quittung für die aus Koalitionsgründen aufgegebene eigene Schulpolitik bekommen. Die Eltern wollen sich das Gymnasium nicht von der Politik nehmen lassen und glauben immer weniger daran, durch strukturelle Änderungen gute Schulen schaffen zu können.
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