Unbefriedigende Pisa-Ergebnisse und fehlende Ich-Stabilität

Es ist interessant, dass der Pisa-Schock in den letzten Jahren zu vermehrten Pilgerreisen von Bildungspolitikern nach Finnland beziehungsweise Skandinavien führte. Aber vieles von dem, was da passiert, entspricht exakt den reformpädagogischen Postulaten, wie sie in den 20er Jahren in Deutschland entwickelt wurden.

Girls make the difference in the world

In New York trafen sich vom 6.- 9. Februar 2016 mehr als 900 Verantwortliche aus Schulträgervereinen, Schulleiter/innen und Lehrer/innen aus 23 Ländern beim ersten "Global Forum on girl's Education" in New York. Die Fördergemeinschaft für Schulen in freier Trägerschaft war durch Frau Dr. Barbara Schellenberger auf Einladung der European Single Sex Education ( www.easse.org ) vertreten.

Wie smart ist es, den Gebrauch von Smartphones in der Schule zu gestatten?

Wie beeinflussen Smartphones in der Schule das Lernergebnis? Die Frage belebt eine andauernde Debatte in vielen Ländern. Einige fordern ein komplettes Verbot, andere setzen sich dafür ein, solche Geräte als Lernhilfe im Unterricht zuzulassen. Frage ist also: Sollten Schulen den Gebrauch von Smartphones erlauben? (Bild: AFS / flickr)

Das Südkoreanische Bildungssystem steht in hohem Ansehen, doch zahlen müssen dafür die Kinder.

Der enorme Erfolgsdruck in Korea fordert finanziellen und sozialen Tribut. --- In Korea markieren Schulabschlüsse wohl mehr als irgendwo anders auf der Welt den sozioökonomischen Status. Süd-Koreaner betrachten Bildung als treibende Kraft sozialer Mobilität, für sich selbst und ihre Familie. Ultimativer Beleg eines hohen gesellschaftlichen Status ist, den Abschluss an einer Spitzenuniversität zu erlangen, und nur diesem Ziel dient der Leistungsdruck vom Kindergarten an. (Bild: Christina Sjogren, Al Jazeera)

Die Senioren machen den Unterschied

Wir haben in diesem Blog oft die Notwendigkeit diskutiert, unsere immer älter werdenden Mitmenschen besser einzubinden. Sie haben unendlich viele Talente und Erfahrungen, die sie weitergeben können und ihre Teilhabe an der Gesellschaft bedeutet einen Quantensprung an Lebensqualität für sie selbst und für die Nutznießer ihrer Aktivitäten.

Was lehrt Sitzenbleiben?

Was lehrt Sitzenbleiben?
Der erneuten Diskussion um das Sitzenbleiben, die sich an der Ankündigung Niedersachsens, künftig ohne Klassenwiederholung auszukommen, entzündet, sollen einige Überlegungen entgegengehalten werden. Eine sachliche, am Wohl der Schüler orientierte Auseinandersetzung sollte von den Fakten, nicht von ideologischen Schönfärbereien ohne Realitätsbezug ausgehen. Derzeit wiederholen bundesweit ca. 2% der Schüler eine Klasse, davon signifikant mehr Jungen.
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Die Einheitsschule ist keineswegs besser als pluralistische Bildungssysteme

Die Einheitsschule ist keineswegs besser als pluralistische Bildungssysteme
Hilft mehr Schule immer mehr? Von dieser Maxime sind die politisch-medialen Fürsprecher der verpflichtenden Ganztagsschule überzeugt. Nach ihrer Meinung ist die, bisher in Westdeutschland verbreitete, Halbtagsschule das zentrale Hemmnis für eine bessere Bildung und mehr soziale Gerechtigkeit. Im internationalen Vergleich seien die Leistungen deutscher Schüler relativ schlecht und zudem die Leistungsdifferenzen je nach sozialer Herkunft besonders groß - dies hätten sie PISA-Studien der OECD bewiesen. Unter dem antiquierten System der Halbtagsschulen hätten besonders Kinder aus „bildungsfernen" Schichten und mit einem „Migrationshintergrund" zu leiden, die nachmittags „auf der Straße" und vor dem Fernseher „abhängen" würden.
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Mädchenschulen bieten einfach mehr Vorteile

Mädchenschulen bieten einfach mehr Vorteile
Bild: Helen Clark, ehemalige Premierministerin von Neuseeland beim Besuch der „Auckland Girls Grammar School“ (© Photo/Greg Bowker) - Untersuchungen eines neuseeländischen Forschers legen nahe, dass das Fortbestehen des geschlechtsspezifischen Lohngefälles mit koedukativer Erziehung zu tun haben könne.
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Bekenntnis der Machtlosigkeit

Bekenntnis der Machtlosigkeit
90, 71, 59 und 48. Alles Prozentwerte. 23 und 50 und 69. 77? Willkommen im aktuellen Zahlenkarussell von Allensbach. Themen, aktuelle Studie heute: Wie sehen Lehrer ihre Schüler? Was erwarten Eltern von der Schule? Antworten: 87, 37, 31. Und nochmal 90. In Worten: Zwei Drittel, drei Viertel, die Mehrheit. Und: Mittelfeld. Acht Prozent? Wer sich für die Sätze hinter den Zahlen interessiert, mag weiterlesen. Wer sich nur für das Fazit interessiert, kann schon an dieser Stelle erfahren, dass Eltern und Lehrer ein Bild voneinander haben, welches immer mehr von Misstrauen und Überforderung gekennzeichnet ist.
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Schule schwänzen – wie noch nie

Schule schwänzen – wie noch nie
An der Universität Heidelberg suchen im Rahmen des Projektes „We-Stay“ Forscher nach Gründen für das zunehmende unentschuldigte Fernbleiben von Schülern: Bis zu zehn Prozent aller Schüler, so vermuten die Experten, schwänzen mehr als zweimal pro Monat die Schule. Im Rahmen einer Studie wollen sie die Gründe für das unentschuldigte Fernbleiben untersuchen.
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