Arbeitslosigkeit und Akademisierung: Ein europäischer Irrweg

Mach ein Studium, dann hast du Erfolg. Diese Maxime bekommen junge Menschen seit langem von der „Bewusstseinsindustrie“ (Enzensberger) eingeimpft. Ihre Vorhut ist die OECD in Paris, die seit Jahrzehnten verkündet, dass wirtschaftlicher Erfolg (mehr) akademische Bildung voraussetze.

Vier wichtige Lektionen, die wir jungen Männern beibringen sollten

Nach meinem Link Blogposting mit dem Thema „Was muss das für ein Kerl sein, der so etwas tut und dann darüber auf Facebook schwadroniert“, haben mich viele Menschen gefragt, was man tun kann, um die Probleme der Ronin-Generation in den Griff zu bekommen, jener jungen Männer also, denen der Sinn für Ausrichtung und Ziele abgeht, da ihnen eine authentische maskuline Identität fehlt.

Bildung in Asien: mehr als Tiger-Mütter und Paukschulen

Dem neuen Pisa Report folgt eine Welle von Karikaturen über asiatische Bildungssysteme - Die kürzlich erschienene internationale PISA-Studie 2012 für Mathematik, Lesekompetenz und Naturwissenschaften macht wieder einmal eines deutlich: die besondere Leistungsfähigkeit asiatischer Bildungssysteme. Jedes Mal, wenn die Ergebnisse des Programme for International Student Assessment (PISA) präsentiert werden, sind Länder,wie Singapur, Hong Kong, Taiwan, Korea, Macao, Shanghai und Japan auf den Spitzenplätzen der Bewertungen. Und wiederum jedes Mal überschlagen sich Erzieher und Kommentatoren vor Begeisterung über die Erfolge.

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Brasiliens größte Herausforderung

Brasiliens größte Herausforderung
Durch die Fußball-Weltmeisterschaft in diesem Jahr und die Olympischen Spiele 2016 rückt Brasilien verstärkt in den Mittelpunkt der weltweiten Aufmerksamkeit. Auch die deutschen Medien entdecken zunehmend das Land als interessantes und auflagenförderndes Thema. Jenseits gelegentlicher klischeehafter Artikel in der Sensationspresse stellt sich dabei die Frage: Sind die sportlichen Großereignisse eine Art „Reifeprüfung“ für Brasilien - und wird das Land sie bestehen? Bei näherer Betrachtung zeigt sich aber, dass nicht die Fähigkeit zur Organisation von „Mega-Events“ über die Zukunft Brasiliens entscheiden wird, sondern der Wille zum Ausbau seines Bildungswesens.
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Eltern mit den Konsequenzen konfrontieren!

Eltern mit den Konsequenzen konfrontieren!
Verwöhnung schützt in Texas auch bei vierfacher Tötung vor Gefängnis - Ethan Couch aus dem US-Bundesstaat Texas riss vier Menschen in den Tod, weil er viel zu schnell und alkoholisiert mit dem Auto unterwegs war. Der 16jährige raste mit einem Pick-Up in eine Menschengruppe am Straßenrand. Ins Gefängnis muss er trotzdem nicht, so das Urteil der Richterin Jean Boyd, weil die Eltern ihm nie beigebracht hätten, was richtig und falsch sei. Daher erhielt Ethan Couch „zehn Jahre auf Bewährung“. Diese Meldung aus den USA wurde von etlichen Medien aufgegriffen, interessanterweise meist ohne jegliche Kommentierung.
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SPRING in Deutschland. Chancen für ein prosoziales Bildungswesen (3) - Zur aktuellen sozialen Lage an Deutschlands Hochschulen

Zu den problematischen sozialen Rahmenbedingungen treten oft Probleme hinzu, die der einzelne Studierende unter dem Druck der besonderen Lebenssituation verspürt. Fast zwei Drittel der Studierenden in Deutschland haben Beratungsbedarf in finanziellen, universitär-kurrikularen und / oder persönlichen Schwierigkeiten. Die 19. Sozialerhebung des DSW ergab, dass 22 Prozent der Hochschüler Fragen zur Finanzierung ihres Studiums haben. 13 Prozent suchen Hilfe wegen depressiver Verstimmungen, weitere 13 Prozent wegen Prüfungsangst.
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SPRING in Deutschland. Chancen für ein prosoziales Bildungswesen (2) - Zur aktuellen sozialen Lage an Deutschlands Hochschulen

Es sind italienische Städte, die den deutschen Diskurs um Schule und Universität in den letzten Jahren angetrieben haben: Pisa und Bologna. Während PISA (Programme for International Student Assessment, zu deutsch: „Programm zur internationalen Schülerbewertung“) ein Evaluationsinstrument für allgemeinbildende Schulen ist, bedeutet Bologna für die Forschung und Lehre an den Hochschulen die Umwandlung der Universität zum Unternehmen, in dem nicht mehr wissenschaftliche Weite, sondern enge Wirtschaftlichkeitsprinzipien die Agenda bestimmen.
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SPRING in Deutschland. Chancen für ein prosoziales Bildungswesen (1)

SPRING in Deutschland. Chancen für ein prosoziales Bildungswesen (1)
Im vorliegenden Aufsatz geht es mir darum, das deutsches Bildungssystem in seiner historischen Entwicklung und gegenwärtigen Gestalt vorzustellen und mögliche Betätigungsfelder für prosoziale Verantwortung zu identifizieren. Das Modell, das dabei zur Anwendung kommen soll, ist die Social responsibility through PRosociality based INterventions to Generate equal opportunities (SPRING), ein Modell, das bereits in Lateinamerika zur Anwendung kommt. Die Leitfrage lautet also: Welche Rolle kann SPRING in Deutschland spielen? Den Schwerpunkt bildet dabei die Hochschulbildung, also Universitäten und Fachhochschulen.
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Das ideale Kind

Das ideale Kind
Einfach nur spielen war gestern. Kind sein ist heute ein Fulltime-Job – was nicht passt, wird passend gemacht - Unvorstellbar müssen die Zustände früher gewesen sein. Die Kinder kamen einfach, wann sie wollten. Manche waren Jungs, manche Mädchen, man wusste es vorher nicht einmal. Sie schliefen ohne Durchschlafsprechstunde. Manche schliefen auch nicht und brüllten, die hat man dann eben länger wach gelassen, getragen oder im Elternbett abgelegt. Sie aßen, was auf den Tisch kam, schafften ohne Ritalin die Schule und wenn sie sich geprügelt hatten, gab es Nachsitzen. Sie spielten auf der Straße, mit Freunden, die sie sich selbst aussuchten, vergaßen ihre Hausaufgaben und haben trotzdem die Schule geschafft.
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Wieso fehlt zu vielen Jugendlichen eine Gewalt-Bremse?

Wieso fehlt zu vielen Jugendlichen eine Gewalt-Bremse?
Dr. Albert Wunsch war einer der Experten des vom Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e.V. (iDAF) organisierten Kongresses "Bindung - Bildung - Gewaltprävention". Der Kongress fand statt unter der Schirmherrschaft des Sächsischen Ministerpräsidenten im Dresdener Landtag. Der bekannte Erziehungswissenschaftler hatte sich dabei im Panel „Abbau des Aggressionspotentials durch Bildung und Familie" mit dem Thema „Weniger Anfälligkeit durch konsequente Erziehung" eingebracht. Immer häufiger ist festzustellen, dass Jugendliche bei ihren Verbrechen äußerst brutal und rücksichtslos vorgehen. In einem Intrview erklärt Albert Wunsch die Ursachen des Gewaltphänomens.
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