Frohe Ostern

Das ET-Team wünscht Ihnen frohe und segensreiche Ostertage:

Euthanasie von Neugeborenen genauer betrachtet

Euthanasie ist definiert als Akt absichtsvoller Beendigung des Lebens einer unheilbar kranken, leidenden Person, auf schnelle und schmerzlose Weise, aus Gründen von Mitleid und Erbarmen. Euthanasie wurde schon in der Antike praktiziert. Der Begriff steht für „Guter Tod“ und seine Anwendung hat das Ziel, den Patienten in Frieden und Würde sterben zu lassen. Die Aufgabe des Arztes ist zwar, für den Patienten zu sorgen und ihm Schmerzen und Leiden zu ersparen. Doch konnten die Ärzte der Antike auch den Tod des Patienten herbeiführen. Ein Arzt bemühte sich um Heilung, ein anderer lieferte den Todestrank.

Werden E-Books das Lesen beeinträchtigen?

Eine Untersuchung des UK National Literacy Trust ermittelte, dass Kinder, die täglich ausschließlich E-Books lesen, meist weniger gute Lesefähigkeit besitzen, als die, die Druckwerke lesen. Der Bericht anerkennt die Vorzüge digitaler Technologie, doch mahnt er bei der Lektüre eine ausgewogene Balance zwischen digitaler- und gedruckter Literatur an.

Vater Staat oder Elternhaus: Wer soll die Kinder erziehen?

Elternhaus oder Vater Staat – wer hat das primäre Recht der Kindererziehung? Darum geht es letztlich, wenn Eltern gegen eine staatliche „Sexualerziehung“ protestieren, die in Grundschulen und sogar schon in Kindertagesstätten einsetzt. Dabei ist die Zuständigkeit nach der Verfassungsordnung eigentlich klar: Die Erziehung der Kinder ist nach Art. 6 GG das „natürliche Recht“ der Eltern und „die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht“. „Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft“; wenn „die Erziehungsberechtigten versagen oder wenn die Kinder aus anderen Gründen zu verwahrlosen drohen“ dürfen die Behörden deshalb Eltern von ihren Kinder trennen (Art. 6 GG).

"WhatsAppitis" wird anerkanntes Krankheitsbild - Übermäßiges Verschicken von Nachrichten führt zu Gelenkschmerzen

Vielleicht haben Sie auch gelesen, dass Facebook den Smartphone-Kommunikationsdienst „WhatsApp“ übernommen hat. Viele Marktbeobachter betrachten diesen Coup mit Argwohn, weil damit die Marktmacht des Portals weiter gesteigert werden könnte. Es gibt aber noch eine andere Nachricht: in Spanien wurde erstmals „WhatsAppitis“ diagnostiziert.

Ich bin mehr als nur meine Begierde

Ich bin eine Frau, die ihren Mann begehrt, doch definiere ich mich nicht dadurch. Wer ich wirklich bin, hängt nicht zuletzt von meinen Eltern ab, von der Umgebung, in der ich aufwuchs und von den Schulen, die ich besucht habe. Ich bin introvertiert und manchmal etwas überheblich intellektuell, liebe Musik der Renaissance, Science Fiction und Makkaroni mit Käse. Das alles gehört zu meinem Leben und ich stehe zu all diesen Dingen, ebenso, wie zu der Tatsache, dass ich heterosexuell bin.

Recht und Freiheit privater Schulträger zur Errichtung von Mädchen- oder Jungengymnasien in Deutschland

Walter Reufels dokumentiert einen Rechtsstreit zwischen dem Bildungsministerium Brandenburg und einer pädagogisch engagierten Elterninitiative, die ihr Grundrecht auf Errichtung einer monoedukativen Privatschule wahrnehmen möchte. Diese Dokumentation ist nicht nur für Schuljuristen, sondern vor allem auch für Erziehungswissenschaftler, Pädagogen und auch für pädagogisch interessierte Eltern „ein Muss“.

Noah

Die biblische Erzählung vom Bau der Arche wurde zwar bereits mehrfach verfilmt. Die letzte Großproduktion liegt jedoch fast ein halbes Jahrhundert zurück: In John Hustons „Die Bibel“ (1966) spielte der Regisseur selbst Noah. Dieser Film bleibt allerdings eher durch einen ausgefallenen filmischen Kunstgriff in Erinnerung: Huston ließ die „drei Männer“, die Abraham bei Mamre erscheinen und ihm die Geburt eines Sohnes seiner Frau Sara ankündigen, durch einen einzigen Schauspieler, den kürzlich verstorbenen Peter O’Toole, verkörpern, um diese Theophanie visuell umzusetzen. Insgesamt inszenierte John Huston sein dreistündiges Epos treu der biblischen Vorlage jedoch sehr konventionell.

Keine Kinder machen auch nicht glücklich

Ökonomen und Soziologen wollen herausgefunden haben, dass Menschen mit Kindern weniger glücklich sind, als Menschen ohne Kinder. Machen Kinder also unglücklich? Einen „kollektiven Baby-Blues“ übertitelt der Kollege Malte Buhse es in der „Zeit“ und hat die Daten zusammen getragen, Studien aus der ganzen Welt, die angeblich alle zeigen, dass Kinder uns nicht Glück, sondern Unglück bringen, wir besser dran wären ohne sie und er geht der Frage nach, ob das wohl der Grund ist, warum in Deutschland immer weniger Kinder geboren werden?

Facebook bietet 56 Varianten, das eigene soziale Geschlecht zu definieren

Es ist schon kurios, dass eine Firma, die ihr Geld mit Auswertung binärer Daten verdient, die binäre Realität von Mann und Frau ablehnt. - Facebook ist ein Kraftwerk unter den sozialen Medien, das unsere Kultur weitgehend bestimmt. „Freund“ war immer ein Substantiv, bis Facebook den Begriff zum Verb machte. „Getting tagged“, markiert werden, hat nun eine komplett neue Bedeutung. Freunde werden nicht mehr nach Gemeinsamkeiten oder danach beurteilt, inwieweit sie sich mögen, sie werden durchgezählt und danach bewertet, was sie „like“ finden. Den eigenen Facebook Account einzurichten wird zum Initiationsritus für viele 13Jährige. Und wenn Ihr Kind dann soweit ist, bietet ihm Facebook 56 Möglichkeiten, sein „soziales Geschlecht“ festzulegen und öffentlich zu machen.

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