Was für ein Temperament!?

Die vier Temperamente sind eine probate und verlässliche Hilfe zur Selbsterkenntnis - Als ich mich mit meiner Frau Jane verlobte, war eine meiner erstaunlichsten Entdeckungen, die ich verkraften musste, die, dass sie introvertiert ist. Wir nahmen mit guten Freunden an einem Empfang teil und sie ließ durchblicken, dass wir uns gern jederzeit zurückziehen könnten. Wir waren noch gar nicht lange dort und ich wäre froh gewesen, den Rest des Nachmittags dort mit unseren Freunden zu verbringen, deshalb überraschte mich ihr Wunsch nicht nur, ich war, offen gestanden, schockiert. Hier ging es doch um gute Freunde.

Arbeiten und Mutter sein: beides hat seine Zeit

Die viel gefeierte Zunahme von Frauen in Erziehungs-Berufen und in der Wirtschaft hat auch zum sog. Zweischicht-Syndrom geführt, da Müttern in Vollzeitbeschäftigung oft keine andere Wahl bleibt, als abends eine zweite Schicht einzulegen, um die Kinder zu versorgen und andere Hausarbeiten, wie Kochen, Einkaufen und Wäschepflege zu erledigen. Neil Gilbert von „Family Studies“ bemerkt in letzter Zeit einen Trend, wonach Eltern oder Mütter eine bessere Balance zwischen Arbeit und Familie finden. (Bild: Foto Credit Myles Grant - Flickr via Wikimedia)

Krippen-Betreuung als latent destabilisierender Faktor zur Entwicklung einer starken Persönlichkeit

Birgit Kelle, Vorstandsmitglied des EU-Dachverbandes „New Women For Europe“ und Vorsitzende des Vereins „Frau 2000plus“ hat sich auch bei Erziehungstrends mit dem Thema: Was macht die Krippe mit unseren Kindern? auseinander gesetzt. Sie stellt fest, dass die Auswirkungen von Betreuungsangeboten auf die Entwicklung von Kindern nicht ausreichend erforscht seien und fordert daher eine wissenschaftliche Betrachtung. Sie Herr Dr. Wunsch haben sich als Psychologe und Hochschullehrer mit diesem Thema auch wissenschaftlich auseinander gesetzt, speziell in ihrem noch recht neuen Buch: Mit mehr selbst zum stabilen ICH – Resilienz als Basis der Persönlichkeitsentwicklung.

Die Chancen der Verlobungszeit

Natürlich weiß ich, dass ich erst seit zwei Wochen verlobt bin. Genau genommen seit zwei Wochen und vier Tagen und ja, ich zähle die Tage. Aber trotz aller Vorfreude und Aufregung scheint mir, dass ich bereits einige Lektionen gelernt habe, die ich beherzigen werde, bis ich heirate und über die ich hier berichten möchte.

Begrenzte Ressource Solidarität: Warum die Alterung der Gesellschaft keine „Chance“ ist

Kriege vor den Haustüren Europas, Migrationsdruck und Konjunkturabschwung: Die Anzeichen verdichten sich, dass Deutschland keine „Insel der Seligen“ im Krisen-Europa bleiben wird. In solchen Zeiten sind Meldungen willkommen, die wenigstens auf dem Feld der Demografie Entwarnung versprechen. „Sinkende Geburtenraten schaden nicht immer“, wird unter Berufung auf amerikanische Ökonomen vermeldet (1). Das ist zunächst nicht falsch, denn natürlich können sinkende Geburtenraten in Ländern mit starkem Bevölkerungswachstum von Vorteil sein.

Mama, du übertreibst mal wieder mit deiner Fürsorge

Niemand möchte so eine Mutter sein, eine, die schon nervös wird, wenn man ihr Kind länger als 30 Sekunden auf den Arm nimmt; die über nichts anderes reden kann als über ihre Kinder und die in permanenter Unruhe lebt, wo sich ihre Fünfjährige wohl gerade aufhält, was sie tut, ob ihr auch nichts widerfährt und dass nur ja nichts passiert, was ihre künftigen Karrierechancen stören könnte.

Hüter der Erinnerung

In Phillip Noyces Verfilmung des dystopischen Romans von Lois Lowry „Hüter der Erinnerung“ (Originaltitel: „The Giver“) hat sich die Menschheit nach einem nicht näher beschriebenen „Neuanfang“ einen alten Traum erfüllt: In dieser schönen, neuen Welt gibt es keine Gewalt, keine Lüge, keine Armut und keine Ungleichheit mehr. Die Menschen sind betont höfflich zueinander. Sie leben nach bestimmten, von den „Ältesten“ erlassenen Regeln. Dazu gehört es beispielsweise, den Rand ihrer Zivilisation nicht zu überschreiten.

Auch der Ethikrat strickt mit: Legenden über Familienstrukturen

Wer öffentlich von einer „Ordnung der Familie“ spricht, sie gar rechtspolitisch verteidigen will, dem ist Ablehnung, ja Häme sicher. Vorbei sind jene Zeiten, in denen liberale Vordenker die Kernfamilie als „Grundeinrichtung der menschlichen Gesellschaft“ ansahen, „genauso alt wie die menschlich-gesellschaftliche Gesittung selbst“ (René König) (1).

Was macht die Krippe mit unseren Kindern?

Frühe Kinderbetreuung ist mit Vorsicht zu genießen, findet Birgit Kelle. Die Auswirkungen von Betreuungsangeboten auf die Entwicklung von Kindern seien nicht ausreichend erforscht. Unsere Kolumnistin fordert daher eine wissenschaftliche Betrachtung.

Der unerwartete Vorteil für Mütter, die zu Hause bleiben

Mütter sind der unübertroffene Klebstoff, der die Gesellschaft zusammenhält. Sie organisieren, helfen, hegen und pflegen. Wo sie nicht präsent sind, bemerkt man es sofort. Man muss sich nur irgendeine der blutleeren Gemeinden anschauen, wo jede Frau arbeiten muss, um festzustellen, was ich meine.

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