Gelbe Reihe - Information

Pädagogik und freie Schule, als Gelbe Reihe bekannt, ist mit weit über 100.000 Exemplaren bei derzeit 63 Titeln und 10 Sammelbänden in vielen erziehungswissenschaftlichen Fakultäten, Seminaren und Schulen ein Begriff.

Der Bezieherkreis umfasst den gesamten deutschsprachigen Raum. Einzelne Beiträge wurden in überregionalen Zeitungen und in Fachzeitschriften nachgedruckt.

Ein besonderes Angebot

Einige Bände kann man bei erziehungstrends.de kostenlos als pdf-Datei herunter laden. Sie sind in den Übersichten besonders gekennzeichnet. Wir möchten Ihnen damit eine Kostprobe dieser einmaligen pädagogischen Sammlung zur Verfügung stellen.

Das Themenspektrum

Infolge des durch die 68er Revolution in die Schul- und Bildungspolitik eingedrungenen Gedankenguts sahen sich damals Elternhaus und Schule in ihren Grundlagen in Frage gestellt. Die Normen und Werte des christlichen Welt- und Menschenbildes, das die Tradition der abendländischen Kultur geschaffen und geprägt hat, mußten neu und zukunftsweisend begründet werden. In den Beiträgen, die sich mit den Werte-vermittelnden Instanzen auseinandersetzen, spielt die Familie als erster Ort der Erziehung die entscheidende Rolle. Nur sie kann einen dauerhaften und wirksamen Schutz gegen Ideologie und Manipulation bieten. Es galt, neu nachzudenken über eine den Anforderungen der Zeit entsprechende Erziehung zu recht verstandener Autorität, richtig gebrauchter Freiheit, und über die aus der Achtung vor der Person erwachsenden Fragen: Erziehung zu Tugenden, zum Glauben, zu Liebesfähigkeit, zur Lebensbewältigung, zum rechten Umgang mit der Sexualität, mit dem ungeborenen menschlichen Leben, mit den Fragen nach Glück und dem Sinn des Lebens.

Elternrecht

In anderen Beiträgen wurde die Interpretation des Elternrechtes in Familie und Schule vertieft, um mündigen Eltern, denen die Verantwortung für die Erziehung ihrer Kinder ein großes Anliegen ist, Möglichkeiten der Mitwirkung an einer Schule, die sich als Erziehungspartner der Eltern versteht, zu eröffnen. Auch Eltern sind in der Lage, viele der unreflektiert als "neu" und "modern" eingeführten Reformen auf ihre pädagogische Effizienz und Werthaftigkeit hin zu überprüfen und, wo nötig, korrigierend zu wirken. Auch bei der Frage nach dem pädagogischen Stellenwert von Koedukation und Geschlechtertrennung und nach den Inhalten der Geschlechtserziehung in der Schule sind die Eltern in erster Linie gefordert.

Bildung im gesellschaftlichen Kontext

Erziehung und Bildung in Familie und Schule ist jedoch kein isoliertes Geschehen. Sie stehen stets in einem gesamtgesellschaftlichen, zeit- und ideengeschichtlichen Zusammenhang. So war es unerläßlich, in dieser Schriftenreihe auch Themen aufzugreifen, die auf die familiäre und schulische Erziehung entscheidenden Einfluß nehmen, wie die Frage nach dem Verhältnis von Bildung und Arbeitsmarkt, nach der Einführung von Computern in der Schule, wie Fragen der Umweltproblematik, der Ethik und Gentechnik.

Selbstbewußte und kompetente junge Menschen

Ziel dieser Veröffentlichungen war und ist es, Erziehern in Elternhaus und Schule Mut für ihre wichtige Aufgabe zu machen, jungen Menschen Wege zu einem fundierten, anziehenden und im christlichen Menschenbild verankerten Selbstbewußtsein und zu verantwortlich wahrgenommener Selbständigkeit zu weisen.

Die Autoren

Den kompetenten und engagierten Autoren unterschiedlichster Fachrichtungen ist dafür zu danken, daß sie in dieser Schriftenreihe dazu beigetragen haben, diesen Dienst an der jungen Generation auf die tragfähigen Säulen des fundierten Wissens, der sozialen Kompetenz und christlich begründeter Werthaltungen zu stellen.

Schaffen wir ein Bildungssystem, das Leistung fördert, keinen ausschließt., Freude am Lernen vermittelt und selbst als lernendes System kreativ und entwicklungsfähig ist. Setzen wir neue Kräfte frei, indem wir bürokratische Fesseln sprengen. Entlassen wir unser Bildungssystem in die Freiheit. (Rede von Bundespräsident Roman Herzog beim Berliner Bildungsgipfel im November 1997)