Ich bau mir eine Familie

Ich bau mir eine Familie
Spätestens seit Ministerin von der Leyen ist sie in aller Munde, öffentlich umworben, besungen, gefördert – auch gefordert –, hoch gelobt und misstrauisch beäugt, für tot erklärt und doch unsterblich: Die Familie. Doch was meinen wir, wenn wir von Familie sprechen?
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Gesellschaftsfähig - Plädoyer für die Mehrkindfamilie

Gesellschaftsfähig - Plädoyer für die Mehrkindfamilie
Familien mit mehr als zwei Kindern gehören zu einer aussterbenden Spezies. Lediglich 17 Prozent der Familien, die überhaupt Kinder haben, ziehen drei, 4 Prozent vier oder mehr Kinder groß. Deutschlands Großstädte beherbergen nur in jedem fünften Haushalt noch ein Kind. Als einheimische Familie mit drei Kindern werden wir schon bestaunt. 1964 wurden in Deutschland 1,36 Millionen Kinder geboren, 2007 noch 685.000. Abgesehen von demographischen Folgen hat der Rückgang von Mehrkindfamilien unübersehbare gesellschaftliche Auswirkungen.
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Familie als Sehnsuchtsmodell

Familie als Sehnsuchtsmodell
Will man die herrschende Realität eines Begriffs erschnuppern, so kann es durchaus sinnvoll sein, auf den Seiten der Bundesregierung vorbeizuschauen. Zum Thema „Gender Mainstreaming“ findet man auf einer Themenwebsite des Ministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die folgende Definition: „Gender Mainstreaming bedeutet, bei allen gesellschaftlichen Vorhaben die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern von vornherein und regelmäßig zu berücksichtigen, da es keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit gibt“. Die Gleichberechtigung beider Geschlechter – vorausgesetzt, man kommt nicht auf die Idee, noch ein drittes oder gar ein viertes Geschlecht herbei zu definieren! – ist also oberste Handlungsmaxime.
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Familienmanagement – eine selbstverständliche Zukunftsaufgabe

Familienmanagement – eine selbstverständliche Zukunftsaufgabe
Politisch korrekt ist dieser Artikel nicht. Da ich keiner Partei oder Organisation angehöre muss ich ihn auch nur so verfassen, dass ich ihn meiner Familie und mir gegenüber verantworten kann. Er wirbt für mehr gesellschaftliche Anerkennung von Erziehungsarbeit in der Familie. Als Anwältin und als Mutter von drei Kindern stelle ich immer wieder fest, dass die gesellschaftliche Akzeptanz von Familienarbeit so gut wie nicht mehr vorhanden ist.
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Verlässliche Väter verdienen Respekt

Verlässliche Väter verdienen Respekt
Liebevolle Väter sind entscheidend für die Entwicklung von Kindern. Sie sollten so angesehen werden, wie sie es verdienen - Vor Kurzem sah ich eine Kreditkartenwerbung, in der ein etwa achtjähriger Junge seinen Vater altklug beim Einkaufen über die Wichtigkeit des Umweltschutzes belehrte. Er müsse unbedingt eine wiederverwendbare Einkaufstasche kaufen, um die Umwelt zu retten. Die Werbung endete mit der Botschaft: „Seinem Vater helfen, ein besserer Mensch zu werden, ist einfach unbezahlbar.“
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Es kommt auf die Familien an

Es kommt auf die Familien an
Private Entscheidungen, öffentliche Kosten: Gescheiterte Familien kosten die Allgemeinheit viel Geld - „Wir wissen, dass die Ehe eine sehr bedeutende Institution ist, nicht nur für den Einzelnen, sondern für die Gesellschaft als Ganzes.“ So Kay Hymowitz, Autorin von „Ehe und Gesellschaft in Amerika: über getrennte und gescheiterte Familien in einer Zeit, in der diese Institution nicht mehr wertgeschätzt wird.“
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„Qualitätszeit“ – regierungsamtlich definiert und von einer „Zeitsparkasse“ ausbezahlt? „Memorandum Familie leben"

„Qualitätszeit“ – regierungsamtlich definiert und von einer „Zeitsparkasse“ ausbezahlt? „Memorandum Familie leben"
„Zeitwohlstand gehört zu den grundlegenden Voraussetzungen, um ein funktionierendes Familienleben führen zu können“ – so heißt es in dem „Memorandum“ der Bundesregierung für eine „familienbewusste Zeitpolitik“. Familie könne „nur dann befriedigend gelebt und erlebt werden, wenn ihren Mitgliedern bedarfsgerecht Zeit für gegenseitige Zuwendung und Fürsorge sowie für gemeinsames Tun zur Verfügung“ stehe. Damit „die externen Effekte, die von der Familie als Lebensform für die Gesellschaft erwartet werden, auch erbracht werden“, müssten Eltern daher „Zeitsouveränität“ erlernen (1).
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Liebe allein genügt nicht

Liebe allein genügt nicht
Mütter und Väter kann man nicht ersetzen: Kinder sind auf die Liebe beider Eltern gleichermaßen angewiesen - Befürworter sogenannter gleichgeschlechtlicher „Ehen“ postulieren, dass das Einzige, was Kinder zu einer gedeihlichen Entwicklung brauchen, Liebe sei. Deshalb behaupten sie, dass es keinen Unterschied bedeute, wenn Kinder von liebevollen „Eltern“ desselben Geschlechts erzogen werden, statt in einer Familie, in der es einen Mann als Vater und eine Frau als Mutter gibt. Das Postulat, und die daraus abgeleiteten Folgerungen sind falsch, weil Liebe allein eben nicht ausreicht, einem Kind Orientierung zu geben und es zu erziehen.
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Was macht eine Tätigkeit zum Beruf?

Was macht eine Tätigkeit zum Beruf?
Ein Plädoyer für eine gerechtere Vereinbarkeit von Erwerbs- und Familienarbeit und gegen staatlichen Gender-Dirigismus -- Diskussionen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind ein Dauerbrenner, auch wenn sie trotz vehementer Positionsverdeutlichung häufig recht wirkungslos bleiben. Dabei prallen nicht selten politische Programmatiken, Arbeitsmarkt-Interessen, finanzielle Implikationen, Konsum-Ansprüche und lautstark eingebrachte Gender-Mainstream-Ideologien aufeinander.
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Interview mit Dr. Albert Wunsch

Interview mit Dr. Albert Wunsch
Dr. Albert Wunsch ist Diplom Sozialpädagoge, Kunst- und Werklehrer, Diplom-Pädagoge, Psychologe und promovierter Erziehungswissenschaftler. Er lehrt seit 2004 Konzepte der Eltern-Qualifizierung, Pädagogik der Kindheit, Methoden der Gesprächsführung, Konflikt-Management und Supervision an der Katholischen Hochschule NRW in Köln. Außerdem hat er Lehraufträge an der Philosophischen Fakultät der Uni-Düsseldorf und an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar. Zuvor leitete er über viele Jahre das Katholische Jugendamt in Neuss.
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