Eine Welt für die Jugend

Humanökologie ist ein wichtiges Thema für die Jugend; wenn sie es nur begreifen würde -- Die Ansprüche von Jugendlichen müssen in den politischen Systemen unserer überalternden Gesellschaften besser vertreten werden, sagt der australische Doktorand Luke Kemp, und dem kann ich nur zustimmen. Selbst Teil des Problems, das viele Nationen immer fester gefangen nimmt, gebe ich zu, dass Eigeninteresse nicht einfach im Alter verdunstet, wie die große Rentendebatte gezeigt hat.

Konflikt der Zukunft

Konflikt der Zukunft
Ich wage an dieser Stelle eine Prognose: Der entscheidende Konflikt der Zukunft wird nicht zwischen Mann und Frau ausgetragen, oder zwischen Arm und Reich, auch nicht zwischen Gebildet und Ungebildet. Er wird zwischen den Kinderlosen und den Familien mit Kindern ausgetragen werden. Ausgetragen werden müssen.
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Gender-Pay-Gap: Musterbeispiel der Manipulation

 Musterbeispiel der Manipulation
Warum verdienen Frauen noch immer weniger als Männer? Statistisch betrachtet sind die Ursachen bekannt: Frauen üben häufiger schlechter bezahlte Berufe aus, sie haben seltener Führungspositionen inne und sie schränken häufiger ihre Erwerbstätigkeit ein, um „Sorgearbeit", d. h. Kindererziehung oder Pflege, bewältigen zu können (1). Arbeitgebervertreter erklären dies als Ergebnis privater Entscheidungen freier Individuen; Feministinnen interpretieren dagegen diese Verhältnisse als erzwungen durch den Druck überkommener „Geschlechterhierarchien" im Privat- wie im Berufsleben (2).
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Alterung und Pflege: Wer kümmert sich um Methusalem?

 Wer kümmert sich um Methusalem?
Zweckoptimismus gehört zum Geschäft. Politiker wollen Wahlen gewinnen - magere Zeiten anzukündigen empfiehlt sich dafür nicht. Von Gefahren, Problemen und Lasten reden sie daher nicht gerne, sondern lieber von „Chancen", „Optionen" und „Potentialen", die es zu „nutzen" gelte. Beispielhaft dafür ist der Diskurs über die Alterung der Gesellschaft.
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Wenn Eltern „Abi machen“.

Wenn Eltern „Abi machen“.
Es ist schon das vierte Abitur, das wir als Eltern mit-„machen“, aber außer ganz allgemeinen Ratschlägen und Ermahnungen zu Fleiß und Ausdauer können wir kaum etwas beitragen. Wir haben auch keinen Grund zu besonderer Aufregung oder Sorge. Aber trotzdem sind wir viel nervöser als unser Sohn. Liegt es daran, dass er als Jüngster sich nun auch bald anschickt, das elterliche Heim zu verlassen? Oder daran, dass die anderen Eltern anscheinend immer ehrgeiziger werden und ausschließlich hochtrainierte Super-Kinder zu haben scheinen, die schon vor dem „Abi“ Anspruch auf Führungspositionen erheben?
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Gehört der Jugend noch die Zukunft?

Gehört der Jugend noch die Zukunft?
Schönen Freitag euch allen! Ich kenne euch zwar nicht, aber ich freue mich auf das Wochenende nach einer langen und ereignisreichen Woche. Wie üblich, wird das Wetter am Wochenende miserabel sein, nachdem es die letzten Tage wunderschön war. Und so wird die in Auckland bekannte Scherzfrage: „ Wie nennt man den Tag, der zwei Regentagen folgt?“, wieder korrekt mit „Montag“ zu beantworten sein.
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Das Zeitalter der Alten

Das Zeitalter der Alten
Bevölkerungsanteil und Zahl alter Menschen sind in der Geschichte der Menschheit ohne Beispiel - Diese bemerkenswerte Aussage kommt aus der Abteilung für Bevölkerung bei den Vereinten Nationen, die sich für Bevölkerungspolitik zuständig sieht.
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Manche Werte können nur Väter vermitteln

Manche Werte können nur Väter vermitteln
In einem Interview mit Prof. Horst Petri, Arzt für Neurologie und Psychatrie sowie Kinder- und Jugendpychatrie an der Freien Universität Berlin, wird deutlich, dass Väter eine wesentlichen Rolle in der Erziehung spielen. Das Fehlen der Vätern hat meist tiefgreifende negative Folgen für die psychische Stabilität der Kinder.
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Antiseptikum gegen das Alter

Antiseptikum gegen das Alter
Ein Trend in der Gesellschaft, unterstützt von Werbung und Konsum, will verdeutlichen, dass ein müheloses, zufriedenes und erfolgreiches Leben am besten bei ewiger Jugend gelingt. Wer spürt, einer Aufgabe nicht gewachsen zu sein, wird um sie einen Bogen machen. Den sozialen Uterus nicht verlassen wollen, Verantwortung für das eigene Leben scheuen, sich möglichst lange alles offenhalten, wichtige Entscheidungen aufschieben, diese Zielsetzung gewinnt offensichtlich für einen beachtlichen Teil der nachwachsenden Generation an Attraktivität.
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Erstgeborene sind intelligenter

Erstgeborene sind intelligenter
Ein Intelligenztest bei 241.310 Norwegern im Alter von 18 oder 19 Jahren hat ergeben, dass die jeweils ältesten Geschwister im Durchschnitt einen um 2,3 Punkte leicht höheren Intelligenzquotienten aufweisen als ihre jüngeren Brüder und Schwestern. Wissenschaftler erklären das unter anderem mit der „Nachhilfe“, die sie ihren jüngeren Geschwistern geben.
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