Unbegleitete Flüchtlingskinder: Daten, Zahlen, Kosten

Staatliche Betreuung und Versorgung von Kindern ist teuer: Annähernd 40 Milliarden € kostet die Kinder- und Jugendhilfe die öffentliche Hand in Deutschland. Damit haben sich die Kosten in den letzten 10-15 Jahren in etwa verdoppelt. Vor allem die chronisch klammen Kommunen ächzen unter der finanziellen Last. Ein Grund für die Verdoppelung ist der massive Ausbau der Kinderbetreuung, der politisch forcierte Wandel hin zu einer „Institutionenkindheit“: Eltern sollen ihre Kinder von klein auf in „professionelle Hände“ geben, weil sie zuhause angeblich nicht die nötige Förderung erhalten.

Gibt es eine Trendwende bei den Geburten?

Die Stimmung in Deutschland verdüstert sich. Eine Mehrheit der Deutschen blickt eher mit Sorgen als mit Zuversicht ins neue Jahr, von einer Rückkehr der „German Angst“ spricht die Gesellschaft für Konsumforschung. Das Institut für Demoskopie Allensbach hat beobachtet, dass in den letzten Monaten der Optimismus so „plötzlich und erdrutschartig“ verfiel, wie „es in der ganzen Nachkriegszeit nur sechsmal zu beobachten war, zuletzt bei Ausbruch der Finanzmarktkrise und den New Yorker Anschlägen vom 11. September 2001“. Das hat natürlich mit der Flüchtlingskrise und den Terroranschlägen in Paris zu tun, auch wenn die Politik sich müht, die Bürger zu beruhigen. Aber die Wir-schaffen-das-Rhetorik überzeugt nicht, sondern klingt eher wie das Pfeifen im Wald, das mit der Angst des umherirrenden Wanderers umso lauter wird.

Die UN Agenda für nachhaltige Entwicklung und die Familie

Die Familie bleibt fundamentaler Bestandteil aller Entwicklungen. --- Anfang Oktober d.J. nahm die Generalversammlung der UN auf ihrem Meeting in New York einstimmig die 2030 Agenda for Sustainable Development und die 17 Ziele zur nachhaltigen Entwicklung (SDGs) an. Anders als die sog. Millennium-Entwicklungs-Ziele, die Leitlinien für die UN in den vergangenen 15 Jahre waren, wurde die Agenda 2030 nach Anhörung vieler Institutionen und Zivilgesellschaften formuliert. (Photo: UNMEER -- Ziel Nr. 4: Qualitätsschulbildung für alle.

Ist christliche Morallehre Kindesmissbrauch?

Australiens führender Schwulen-Aktivist behauptet, dass ein Heftchen der katholischen Bischofskonferenz Australiens, in dem die natürliche Ehe zwischen Mann und Frau verteidigt wird, Antidiskriminierungs-Gesetze verletzt. Schlimmer noch: das Heft setze „verletzliche Kinderseelen“ zerstörerischen Botschaften aus.

Ehe und Familie: Mal aufs Abstellgleis geschoben – dann begehrlich in den Focus gerückt! (1)

„Ich habe mich selbst geheiratet“, so eine britische Fotografin. Sie setzte damit das in die Tat um, was Carrie in der US-TV-Serie Sex and the City inszeniert hatte, um auch endlich mal Geschenke von ihren verheirateten Pärchen zurück zu bekommen. Grace Gelder hat den Vorgang aber real - vor einer Parkbank – im Herbst 2014 vollzogen und somit Carries Fake-Vorhaben in die Tat umgesetzt. Vor fünfzig Hochzeitsgästen hat sie ihr Ja-Wort gegeben und zwar sich selbst. Die Zeremonie wurde mit dem Kuss aufs Spiegelbild besiegelt. - Die Zukunft wird Vielfältig. Ob ein Mann vier Frauen, eine Frau drei Männer, zwei Schwule oder drei Lesben sich verbinden, der Slogan: „Ehe für alle“ wird viel Hoffung auf ‚Freibier für alle’ auslösen.

Immer weniger Kinder in der EU

Wie die meisten Kinder wuchs auch ich bei der Musik, die meiner Mutter gefiel, auf. Ein Lied, das mich besonders beeindruckt hat, war „The Greatest Love of All” von Whitney Houston. Der Text berührt mich noch heute, wie damals: “I believe the children are our future. • Teach them well and let them lead the way. • Show them all the beauty they possess inside … • Let the children's laughter remind us how we used to be”.

Margot Honeckers ganzer Stolz

Manuela Schwesig will mit ihrer 24-Stunden-Kita erreichen, dass sich unsere Kinder künftig dem Arbeitsmarkt anpassen. Warum nicht gleich die DDR-Wochenkrippe? Eines muss man Margot Honecker lassen: Sie hatte das wenigstens bis zu Ende gedacht mit der Rundum-Betreuung von Kindern im Arbeiter- und Bauernstaat. Wer mit wehenden Fahnen in den sozialistischen Sonnenuntergang will, der muss schon ein bisschen was dafür tun. Wer macht schon Halbtagskindergärten, wenn es auch ganztags sein kann? Wer macht schon Schule bis mittags, wenn es auch ganztags sein kann? Und wer macht schon 24-Stunden-Kitas, wenn es auch die ganze Woche sein kann? Ist doch super praktisch.

Das hat Google wohl glatt übersehen

Der 8. März war Internationaler Frauentag. Nach dem Willen der Organisatoren sollte dieser Tag Gelegenheit bieten, die vielfältigen Errungenschaften von Frauen zu feiern, zu fördern und zu bejubeln. Auf Google’s speziellem Banner zum Tag (Bild) werden Frauen als Astronautinnen, Feuerwehrfrauen, Richterinnen, Wissenschaftlerinnen, Ärztinnen, Basketball-Spielerinnen und Musikerinnen gefeiert, alles bemerkenswerte Leistungen einiger Frauen.

Kinderlachen bezahlt keine Miete

Erzieher müssen besser bezahlt werden, sonst entscheidet weiter der Zufall über gute oder schlechte Kinderbetreuung. Und warum glauben wir eigentlich, auf Familie verzichten zu können?

Betreuungsgeld: Wer ist wofür zuerst zuständig?

Kommt im Kampf gegen das Betreuungsgeld der deutsche Föderalismus zu neuen Ehren? In seiner Klage vor dem Bundesverfassungsgericht beruft sich der Hamburger Senat auf die verfassungsmäßige Gesetzgebungskompetenz der Länder für die Förderung der Kinderbetreuung. Dem Bund streitet er dieses Recht ab. Das gibt dem Streit um das Betreuungsgeld eine neue Wendung. Eigentlich schienen längst alle Positionen ausgetauscht und die Fronten erstarrt zu sein: Dass es Kinder von der Kita und Frauen vom Arbeitsmarkt fern halten könnte, begründet den Widerstand gegen die medial als „Herdprämie“ verunglimpfte Leistung für Eltern, die ihre Kleinstkinder nicht in eine Krippe geben, sondern selbst zu Hause erziehen. In dieser Hinsicht bringt die Klage des Hamburger Senats nichts Neues, sondern wiederholt gängige Topoi, wie dass das Betreuungsgeld ein „überholtes Familienbild“ zementiere (1).

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