Mehrkinderfamilien in Deutschland – Ziele des Bundesfamilienministeriums und Erkenntnisse der empirischen Sozialforschung (2)

Mehrkinderfamilien in Deutschland – Ziele des Bundesfamilienministeriums und Erkenntnisse der empirischen Sozialforschung (2)
Das Erziehen von drei, vier oder fünf Kindern ist mit einer Karriere beider Elternteile, die heute in der Wirtschaft immer zeitaufwändiger und Kräfte raubender wird, kaum vereinbar. Schließlich fordert auch „eine kinderreiche Familie von den Eltern, und hier besonders den Müttern, den ganzen Einsatz“ – wie Hinrich E. Bues auf „Erziehungstrends“ festgestellt hat Die derzeit im Vordergrund stehenden Schwerpunktsetzungen der Familienpolitik müssen deshalb in ihrer Einseitigkeit korrigiert werden, wenn es in Deutschland wieder mehr Kinder geben soll.
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Links zu den anderen Teilen:
Teil 1
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Hinweis auf Artikel in Erziehungstrends:
Hinrich E. Bues Durch Kinderkrippen zu mehr Kindern?
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Wer sind die Mehrkinderfamilien? – Erkenntnisse der Wissenschaft

Der „Monitor Familienforschung“ stellt fest, dass es einerseits „Vorurteile“ gegenüber kinderreichen Familien gebe und andererseits „nur sehr vage Vorstellungen“ darüber, wie diese Familien leben (32). Wer sind diese Eltern, für die „Freizeit in der Wertigkeit weniger bedeutsam ist und die „eher bereit sind, eigene Freizeit zugunsten der Kinder einzuschränken“ (33). Untersuchungen des Deutschen Jugendinstituts (DJI) bieten konkrete Aufschlüsse über die Lebenssituation und die Wertvorstellungen kinderreicher Eltern.
Dem DJI- Kinderpanel ist zu entnehmen, dass Kinder, die (mehrere) Geschwister haben, häufig in „eher traditionellen Familien“ leben, d. h. in Familien, in denen die Eltern verheiratet sind und die Mutter vergleichsweise selten erwerbstätig ist (34). So wachsen Kinder mit mehreren Geschwistern zu etwa 85 Prozent bei verheirateten Eltern auf (35). Dem korrespondiert die Einstellung der Eltern dieser Kinder zu Ehe und Familiengründung: Die Zahl der Befragten, die „voll und ganz“ dem Satz zustimmen „Wer Kinderhaben will, soll auch heiraten“, wächst stetig mit der Kinderzahl (von 22% „keine Kinder“ bis 44% „Fünf und mehr“ Kinder). Noch deutlicher steigt mit zunehmender Kinderzahl die Zustimmung zu der Aussage „nur wenn die Eltern verheiratet sind, haben die Kinder wirklich ein Zuhause“: Von den kinderlosen Befragte stimmen 19 Prozent dieser Aussage „voll und ganz“ zu. Dagegen teilt fast die Hälfte der Eltern mit fünf und mehr Kindern „voll und ganz“ die Überzeugung, ein gutes „Zuhause“ für Kinder verheiratete Eltern voraussetzt (36).
Kinderreiche Eltern sind typischerweise selber mit (mehreren) Geschwistern aufgewachsen. Eltern mit fünf und mehr Kindern haben zu 40 Prozent drei und mehr Geschwister. Dasselbe gilt nur für 11 Prozent der Kinderlosen. Das Deutsche Jugendinstitut folgert daraus, dass die Zahl der Geschwister der (potentiellen) Eltern „ein guter Indikator für die eigene Kinderzahl“ ist (37).
Damit eine Familie mit mehreren Kindern gegründet werden kann, darf – nach Erkenntnissen aus dem „Familiensurvey“ des DJI – das Alter der Eltern bei der Geburt des ersten Kindes nicht zu hoch sein. „Aspiranten“ für Mehrkinderfamilien sind „junge Eltern, die bei der Geburt des ersten Kindes möglichst noch nicht das 27. Lebensjahr überschritten“ haben. So waren in Familien mit 4 – 8 Kindern die Eltern bei der ersten Geburt im Durchschnitt unter 24 Jahre alt, bei drei Kindern 24,5, bei zwei Kindern 25,5 und bei nur einem schon 27 Jahre alt (38). Darüber hinaus ist das Alter auch subjektiv empfunden für die Entscheidung der potentiellen Eltern wichtig: „Für über 40 Prozent der befragten Väter in der Stichprobe ist das zu hohe Alter der Partnerin ein sehr wichtiger Grund gegen weitere Kinder und auch für etwa 25 Prozent der Mütter war es das zu hohe Alter ihrer Partner, das gegen weitere Kinder sprach“ (39). Kinderwünsche (im Blick auf „Erstgeburten“) „im Alter ab Mitte Dreißig“ spielen für die Gründung von Mehrkinderfamilien kaum eine Rolle. Wenn die Zahl der Mehrkinderfamilien größer werden soll, müssten – nach Auskunft des DJI – „die Randbedingungen für eine Elternschaft schon relativ früh im Leben der potentiellen Eltern verbessert werden“ (40).
„Mehrkindfamilien versuchen in der Regel die zahlreichen Alltagsanforderungen dadurch zu bewältigen, dass ein Partner, meist die Mutter, ihre Teilhabe an der Erwerbsarbeit einschränkt bzw. ganz aufgibt“ (41). Je mehr Kinder im Haushalt leben, desto häufiger ist ein Elternteil, zumeist die Mutter, nicht erwerbstätig. Gehen in kinderreichen Familien beide Elternteile einem Erwerb nach, ist die Erwerbstätigkeit der Mutter oft zeitlich begrenzt: Über 70 Prozent der erwerbstätigen Mütter von drei und mehr Kindern sind in Teilzeit beschäftigt (42). Je kleiner die Kinder, desto seltener arbeiten ihre Mütter außer Haus. So ist zu erklären, dass nach Ergebnissen des „Kinderpanels“ nur jede zwanzigste Frau mit vier und mehr Kindern (voll)erwerbstätig ist (43).
Dass diese Arbeitsteilung – wie vom Bundesfamilienministerium behauptet – „im Wesentlichen“ in den „schlechten Rahmenbedingungen für ein erwerbstätiges Leben mit (vielen) Kindern“ begründet ist (44), ist zumindest fraglich. Denn sie steht keineswegs im Widerspruch zu den Wünschen und Wertvorstellungen kinderreicher Eltern – zumindest nicht in Westdeutschland. Unabhängig von ihrer eigenen Lebenssituation halten fast 70 Prozent der Eltern in Westdeutschland mit fünf und mehr Kindern die „Hausfrauenkonstellation“ für richtig, wenn das jüngste Kind unter drei Jahren ist. Ist das jüngste Kind schon im Kindergarten befürworten über 50 Prozent diese Arbeitsteilung und wenn das jüngste Kind zur Schule halten dies immerhin noch 34 Prozent für richtig (45).
Kinderlose befürworten diese Hausfrauenkonstellation dagegen wesentlich seltener, insbesondere dann, wenn das jüngste Kind schon in den Kindergarten (31 Prozent) bzw. in die Schule (15 Prozent) geht. In Ostdeutschland ist die Zustimmung zur Hausfrauenkonstellation geringer (46). Immerhin befürworten auch dort 42 Prozent der Eltern mit fünf und mehr Kindern diese Arbeitsteilung in der Familie. Der Aussage „Wenn Frauen beruflich Karriere machen wollen, sollten sie auf Kinder verzichten“, stimmen in Ostdeutschland elf Prozent der Eltern mit einem und 17 Prozent der Eltern mit fünf und mehr Kindern zu. In Westdeutschland ist die Zustimmung deutlich höher, sie steigt von 17 Prozent der Eltern mit einem Kind, auf knapp ein Drittel der Eltern mit fünf und mehr Kindern. Interessanterweise stimmen Frauen diesem Statement häufiger zu als Männer (47).
Die große Mehrheit der kinderreichen Eltern ist davon überzeugt, dass auch Väter Familienaufgaben verbindlich übernehmen müssen. Je mehr Kinder vorhanden sind, desto höher ist die Anzahl derer, die dies verlangen (48). Dies passt zu der Feststellung, dass kinderreiche Eltern bereit sind, eigene Freizeit zugunsten der Familie einzuschränken und ihren Alltag „familienzentriert“ zu gestalten.
Forscher des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg haben drei typische Konstellationen kinderreicher Familien herausgearbeitet. Für den ersten Typ sind ein eher niedriger Bildungsstand der Eltern und ungünstige wirtschaftliche Verhältnisse charakteristisch (49). Familien dieses Typs sind überdurchschnittlich oft auf Sozialhilfe angewiesen und leben häufig in Großstädten.
Die zweite Gruppe sind Eltern mit guter Ausbildung, deren Einkommenslage vergleichsweise günstig ist und die eher auf dem Land als in der Stadt leben. Sie sind nicht selten religiös geprägt und schätzen den Wert von Kindern sehr hoch ein. Die dritte Gruppe sind Familien mit Migrationshintergrund, die oft ihrer Herkunft und Religion verbunden sind (50).
Die Religionszugehörigkeit spielt eine wichtige Rolle für die Verteilung der Familienkonstellationen. So sind in den alten Bundesländern in kinderlosen Haushalten und in Haushalten mit nur einem Kind 16 Prozent der Befragten religions- bzw. konfessionslos. Mit zunehmender Kinderzahl sinkt der Anteil der Konfessions- und Religionslosen deutlich. Unter den Familien mit “Fünf und mehr“- Kindern liegt ihr Anteil nur noch bei sieben Prozent. Umgekehrt steigt die Zustimmung zur Frage „Gott als sehr wichtig im eigenen Leben“ von elf Prozent in kinderlosen Haushalten auf 35 Prozent in Familien mit fünf und mehr Kindern (51). Das deutsche Jugendinstitut schließt daraus, dass eine „positive Weltsicht in einem gefestigten Wertesystem“ für die Bereitschaft zur Gründung einer Familie mit mehreren Kindern bedeutsam sind (52).
Welche Politik hilft Mehrkinderfamilien und fördert deren Gründung?

Eine „explizite monetäre Förderung von Mehrkinderfamilien“, wie sie z. B. in Frankreich existiert, gibt es in Deutschland nicht. Unter den „wichtigsten sozialpolitischen Regelungen für Mehrkinderfamilien“ nennt die Bundesregierung den „Kinderzuschlag“ für die Empfänger von Sozialhilfe und Arbeitslosengeld II. Denn dieser werde „besonders oft an Familien mit mehreren Kindern“ ausgezahlt“. Zu diesen Regelungen zählt sie auch die Erhöhung des Kindergelds ab dem vierten Kind um 25 € (!) (53). In Frankreich gibt es dagegen einen Familienzuschlag von 257 €, der ab dem dritten Kind gezahlt wird. Seit 2004 gewährt der Staat außerdem eine Geburtenprämie von 800 €. Darüber hinaus gibt es ab dem dritten Kind fast ein Drittel Rabatt bei der Bahn und viele weitere kleine Hilfen, die den Franzosen die Entscheidung für ein drittes Kind erleichtern (54).
Hinsichtlich der steuerlichen Förderung kinderreicher Familien meint das Bundesfamilienministerium, dass es hier außer den (verfassungsrechtlich vorgegebenen) Freibeträgen „keine weiteren speziellen Komponenten“ gebe. In Frankreich würden dagegen „über ein spezielles Familiensplitting gezielt Familien mit mehr als zwei Kinder unterstützt“ (55). Deshalb überlege das Ministerium derzeit, über eine Kinderkomponente Familien mit (mehreren) Kindern finanzielle Erleichterung zu verschaffen (56).
Dabei existieren mit dem Kindergeld und dem Kinderfreibetrag bereits „Kinderkomponenten“ im Steuerrecht. Ginge es dem Ministerium wirklich um eine bessere Kinderförderung, wäre eine Anhebung von Kindergeld und –Freibetrag der direkte Weg. Tatsächlich bereitet das Bundesfamilienministerium unter dem Stichwort „Familiensplitting“ tief greifende Änderungen im Steuerrecht vor. Das für die so genannte „Kinderkomponente“ benötigte Geld wird Familien an anderer Stelle wieder „aus der Tasche gezogen“, denn „zusätzliche Haushaltsbelastungen sollen möglichst vermieden werden“. Verlierer der vom Bundesfamilienministerium angestrebten Einschränkung des Ehegattensplittings wären vor allem Alleinverdiener-Ehen und Familien, in denen Vater und Mutter eine „traditionelle Rollenverteilung“ haben (57). Viele Mehrkinderfamilien müssten damit in Zukunft – anders als der Begriff „Familiensplitting“ suggeriert – nicht weniger, sondern deutlich mehr Steuern zahlen (58).
Die Bundesfamilienministerin schreibt im Editorial des „Monitors Familienforschung“, dass Mehrkinderfamilien durch „zielgenaue finanzielle Maßnahmen“ zu unterstützen seien (59). Gleichzeitig hat sie die Abschaffung der Eigenheimzulage und des Baukindergelds mit beschlossen. Damit sind Leistungen entfallen, die in der Vergangenheit die Wohnrauraumversorgung kinderreicher Familien etwas verbessert haben. Mitgetragen hat die Bundesfamilienministerin auch die Erhöhung der Mehrwertsteuer von 16 auf 19 Prozent. Kinderreiche Familien betrifft diese drastische Steuererhöhung in besonderem Maße, da sie im Vergleich zu anderen Haushalten erheblich mehr für Wohnen, Energie sowie Bekleidung u. ä. ausgeben müssen (60).
Von dem Ausbau der institutionellen Kinderbetreuung für Kinder unter drei Jahren durch die „Krippenoffensive“ der Bundesregierung profitieren Mehrkinderfamilien deutlich weniger als andere Familientypen. Denn die große Mehrheit von ihnen lässt ihre Kleinkinder zu Hause aufwachsen. Auch die Bereitstellung von „Sachleistungen“ (61), wie z. B. „kostenlose“ Mittagessen in den Schulen, hilft ihnen wenig. Schließlich bereiten sie ihre Mahlzeiten in der Regel selber zu und nehmen diese „öfter zuhause“ ein (62). Dass sich kinderreiche Familien mehr als einen Ausbau der „Infrastruktur“ eine stärkere finanzielle Unterstützung wünschen, ist daher einleuchtend. Umgekehrt sind sie im Blick auf die neue, an der „kontinuierlichen Erwerbstätigkeit“ beider Elternteile orientierten, Politik die mehrfach Leidtragenden (63).
Der „Monitor Familienforschung“ wirft die Frage auf, ob „die Mehrkindfamilie“ ein „Auslaufmodell“ ist. Er stellt fest, dass eine „sichere berufliche Situation und eine stabile Partnerschaft“ als Rahmenbedingungen für die Gründung einer Familie „heute nicht mehr zwangsläufig gegeben sind“. Der „Gedanke an eine möglicherweise unsichere Zukunft und geringere berufliche Chancen durch die Bindung an mehrere Kinder“ verhinderten „in vielen Fällen die Entscheidung für eine kinderreiche Familie" (64). Was müsste geschehen, um – wie von der Bundesfamilienministerin gewünscht – „Eltern in Deutschland wieder Mut“ „für ein Leben mit drei und mehr Kindern“ zu machen (65)?
Untersuchungen des Deutschen Jugendinstituts geben hierzu einige Hinweise. So wird festgestellt, dass eine „Politik für Mehrkinderfamilien“ die „Randbedingungen für frühe Elternschaft verbessern“ sollte, „insbesondere durch frühere Selbständigkeit bei potentiellen Eltern“ (66). Wenn dies auch bei „höheren Bildungsabschlüssen“ gelänge, könnten sich dabei bestehende „bildungsbedingte Ungleichheiten“ in den Kinderzahlen ausgleichen. Es reiche nicht, „erst nach der Geburt des zweiten oder dritten Kindes (d.h. wenn die Eltern 29 Jahre alt sind) zu intervenieren“. Denn „je früher eine als zuverlässig eingestufte Partnerschaft begonnen wird, die zu einer Familiengründung führt“, desto höher sei die „Wahrscheinlichkeit für eine Mehrkinderfamilie“. Eine solche Politik sollte „zuverlässige Partnerschaft (und das heißt hier und jetzt Ehen) unterstützen“. Dies ebenso „in der Wertediskussion“ als auch bei „Alltagsunterstützungen“ (67) , also z. B. Beratung in Ehe- und Partnerschaftskonflikten.
Weiterhin sei „Zuversicht in die Zukunft“ zu fördern, „durch eine Verbesserung der Positionierung junger Menschen im Erwerbsmarkt, bzw. durch den Aufbau eines berechtigten Vertrauens, während der Zeit der Verantwortung für die eigenen Kinder wirtschaftlich abgesichert zu sein“. Zuversicht in die Zukunft sei auch bedingt, durch „eine positive Weltsicht in einem gefestigten Wertesystem“, z.B. durch die Förderung „religiöser Bindung“.
Unterschiedliche Familienmodelle seien „gleichrangig“ zu fördern, sowohl „Gleichstellungs- Entwürfe“ durch Krippenplätze als auch „konservative“ Modelle durch „Elterngeld“ und Kindergeld.
Finanziell seien insbesondere die Familien zu unterstützen, die „durch besonders hohe Kinderzahlen eine niedrige Erwerbsbeteiligung des Gesamthaushalts aufweisen“ (68) , also vor allem Familien, in denen die Mütter auf eine Erwerbstätigkeit verzichten. Diese Familien verzichten nicht nur auf ein zweites Einkommen, sondern auch auf „freie“ Zeit. Sie tun dies freiwillig zugunsten ihrer Kinder, die sie erziehen und aufwachsen sehen möchten. Eine auf die „kontinuierliche Erwerbstätigkeit beider Elternteile“ abzielende Politik, hat die zentrale Konsequenz Eltern, die zur eigenhändigen Erziehung ihrer Kinder benötigte Zeit und die finanziellen Mittel zu entziehen. „Mut“ zu mehr Kinderreichtum wird den (potentiellen) Eltern so nicht gemacht (69). Mit der „neuen Familienpolitik“ könnte deshalb die Mehrkinderfamilie in Deutschland – zumindest in den Bevölkerungsschichten mit einem mittleren Einkommensniveau – tatsächlich bald ein „Auslaufmodell“ werden.
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Anmerkungen
(32) Vgl.: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hrsg.): Monitor Familienforschung, Ausgabe Nr. 10: Kinderreichtum in Deutschland, S. 3.
(33) Vgl. ebd., S. 7.
(34) Vgl.: Markus J. Teubner: Brüderchen komm tanz mit mir… Geschwister als Entwicklungsressource für Kinder? In Christian Alt (Hrsg.): Kinderleben – Aufwachsen zwischen Familie, Freunden und Institutionen, Band 1: Aufwachsen in Familien, Wiesbaden 2005, S. 94.
(35) Vgl. ebd., S. 73-74.
(36) Diese Angaben beziehen sich auf Eltern, die keine Sozialhilfe beziehen. Unter Eltern, die von Sozialhilfe leben ist diese Überzeugung schwächer ausgeprägt. Vgl.: Walter Bien: Mehrkindfamilien, Erkenntnisse aus den Wellen des Familiensurvey, 1988, 1994 und 2004, München, München 2007, S. 9.
(37) Vgl. ebd., S. 11.
(38) Vgl. ebd., S. 5.
(39) Vgl. ebd., S. 6.
(40) Vgl. ebd.
(41) Vgl. ebd.
(42) Vgl.: FamilienForschung Baden-Württemberg: Ergebnisse des Mikrozensus 2004.
(43) Vgl.: Christian Alt (Hrsg.): Kinderleben – Aufwachsen zwischen Familie, Freunden und Institutionen.Band 1: Aufwachsen in Familien, Wiesbaden 2005, S. 74.
(44) Vgl.: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hrsg.): Monitor Familienforschung, Ausgabe Nr. 10: Kinderreichtum in Deutschland, S. 8.
(45) Vgl.: Walter Bien: Mehrkindfamilien, Erkenntnisse aus den Wellen des Familiensurvey, 1988, 1994 und 2004, München, München 2007, S. 18.
(46) Zur selbstverständlichen Akzeptanz der Erwerbstätigkeit von Müttern kleiner Kinder und der ausgeprägten Ablehnung der „traditionellen“ Arbeitsteilung in der Familie in Ostdeutschland vgl.: Stefan Fuchs: Einstellungen zu Familie und Erwerbstätigkeit in Europa: Ostdeutschland als Avantgarde der „Moderne“?.
(47) Vgl.: Walter Bien: Mehrkindfamilien, Erkenntnisse aus den Wellen des Familiensurvey, 1988, 1994 und 2004, München, April 2007, S. 17.
(48) Vgl. ebd., S. 20.
(49) Vgl. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hrsg.): Monitor Familienforschung, Ausgabe Nr. 10: Kinderreichtum in Deutschland, S. 6.
(50) Vgl. Eggen, B./Rupp, M.: Kinderreichtum – eine Ausnahme in der neueren Geschichte, in: Statistisches Monatsheft Baden-Württemberg, Stuttgart 2007
(51) Vgl. Walter Bien: Mehrkindfamilien, Erkenntnisse aus den Wellen des Familiensurvey, 1988, 1994 und 2004, München, April 2007, S. 16.
(52) vgl. ebd., S. 25
(53) Vgl.: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hrsg.): Monitor Familienforschung, Ausgabe Nr. 10: Kinderreichtum in Deutschland,S. 9.
(54) Vgl.: Barbara Schmidt-Mattern (Moderation): Ihr Kinderlein kommet. Frankreichs fruchtbare Familienpolitik, Deutschlandfunk am 9.6.2007,
(55) Vgl.: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hrsg.): Monitor Familienforschung, Ausgabe Nr. 10: Kinderreichtum in Deutschland, S. 10.
(56) Vgl. ebd.
(57) Vgl.: Dorothea Siems, WELT ONLINE vom 18.7.2007, http://www.welt.de/politik/ article 1194155/ Fuer_ traditionelle_Familien_wird_es_teuer.html sowie Stefan Fuchs: Stellschraube Steuern: Erwerbstätigkeit gegen Familienarbeit (2).
(58) Vgl.: Stefan Fuchs: Stellschraube Steuern: Erwerbstätigkeit gegen Familienarbeit (1).
(59) Vgl.: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hrsg.): Monitor Familienforschung, Ausgabe Nr. 10: Kinderreichtum in Deutschland, S. 2.
(60) Vgl.: Stefan Fuchs: Staatliches Kindergeld, von den Eltern versoffen?
(61) Die Forderung Familien verstärk mit Hilfe von „Sachleistungen“ zu fördern ist zuletzt unter anderem von dem Bielefelder Sozialwissenschaftler Hurrelmann erhoben worden, vgl.: Katholische Nachrichtenagentur: Sozialwissenschaftler: Sozial schwache Eltern mehr unterstützen, http://www.domradio.com/default.asp?I D=34853.
(62) Vgl.: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hrsg.): Monitor Familienforschung, Ausgabe Nr. 10: Kinderreichtum in Deutschland, S. 7.
(63) Vgl.: Stefan Fuchs: Der Kampf gegen die traditionelle Familie und die Erziehungsverantwortung der Eltern.
(64) Vgl.: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hrsg.): Monitor Familienforschung, Ausgabe Nr. 10: Kinderreichtum in Deutschland, S. 3.
(65) Vgl. ebd., S. 2.
(66) Vgl.: Walter Bien: Mehrkindfamilien, Erkenntnisse aus den Wellen des Familiensurvey, 1988, 1994 und 2004, München, München 2007, S. 25.
(67) Vgl. ebd.
(68) Damit ist die Zahl der Erwerbstätigen geteilt durch die Zahl der Haushaltsangehörigen gemeint. Vgl. ebd.
(69) Diese Auffassung wird unter anderem von Meinhard Miegel vertreten: „Auf Anhieb mag manchem die Vorstellung einer Rundumbetreuung verlockend erscheinen. Nach einiger Zeit dürften sich jedoch immer mehr fragen, was an diesem Wesen, dass sie gezeugt oder geboren haben, ihr Kind sein soll“, so Miegel in: Meinhard Miegel: Epochenwende. Gewinnt der Westen die Zukunft? Berlin 2005, S. 179. Zur Konzeption dieser Familienpolitik Vgl. Stefan Fuchs: Der Kampf gegen die „traditionelle“ Familie und die Erziehungsverantwortung der Eltern.
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