Krippen-Betreuung als latent destabilisierender Faktor zur Entwicklung einer starken Persönlichkeit

Dr. Albert Wunsch im Interview
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Birgit Kelle, Vorstandsmitglied des EU-Dachverbandes „New Women For Europe“ und Vorsitzende des Vereins „Frau 2000plus“ hat sich auch bei Erziehungstrends mit dem Thema: Was macht die Krippe mit unseren Kindern? auseinander gesetzt. Sie stellt fest, dass die Auswirkungen von Betreuungsangeboten auf die Entwicklung von Kindern nicht ausreichend erforscht seien und fordert daher eine wissenschaftliche Betrachtung. Sie Herr Dr. Wunsch haben sich als Psychologe und Hochschullehrer mit diesem Thema auch wissenschaftlich auseinander gesetzt, speziell in ihrem noch recht neuen Buch: Mit mehr selbst zum stabilen ICH – Resilienz als Basis der Persönlichkeitsentwicklung.

Welche Untersuchungsergebnisse liegen denn schon vor?

Albert Wunsch: In ihrem Beitrag hat Frau Kelle ja schon auf einige Befunde hingewiesen. Aber es gibt inzwischen eine Reihe aussagekräftiger Untersuchungen zu Fragen der sozio-emotionalen und kognitiven Entwicklung von Kindern in Tagesbetreuung. So entwickelte – um mit der Bekanntesten zu beginnen - unter der Regie des renommierten National Institute of Child Health and Development (NICHD) eine Gruppe weltweit führender Spezialisten für frühkindliche Entwicklung Anfang der 1990er-Jahre ein ausgefeiltes Untersuchungsdesign, in dem nahezu alle Faktoren berücksichtigt wurden, die für die kindliche Entwicklung relevant sind. (1) Mehr als 1.300 Kinder, überwiegend aus weißen Mittelschichtfamilien, im Alter von einem Monat wurden in die Studie aufgenommen. Über einen Zeitraum von 15 Jahren wurden dann die kognitive Entwicklung und das Verhalten der Kinder detailliert gemessen.

Besonders alarmierend war der Befund, dass Krippenbetreuung sich unabhängig von sämtlichen anderen Messfaktoren negativ auf die sozio-emotionalen Kompetenzen der Kinder auswirkt. Je mehr Zeit die Kinder kumulativ in einer Einrichtung verbrachten, desto stärker zeigten sie später dissoziales Verhalten wie Streiten, Kämpfen, Sachbeschädigungen, Prahlen, Lügen, Schikanieren, Gemeinheiten begehen, Grausamkeit, Ungehorsam oder häufiges Schreien, insgesamt alles recht aggressive Verhaltensweisen. Unter den ganztags betreuten Kindern zeigte ein Viertel im Alter von vier Jahren Problemverhalten, das dem klinischen Risikobereich zugeordnet werden muss. Später konnten bei den inzwischen 15 Jahre alten Jugendlichen signifikante Auffälligkeiten festgestellt werden, unter anderem Tabak- und Alkoholkonsum, Rauschgiftgebrauch, Diebstahl und Vandalismus.

Noch ein weiteres, ebenfalls unerwartetes Ergebnis kristallisierte sich heraus: Die Verhaltensauffälligkeiten waren weitgehend unabhängig von der Qualität der Betreuung. Kinder, die sehr gute Einrichtungen besuchten, verhielten sich fast ebenso auffällig wie Kinder, die in Einrichtungen minderer Qualität betreut wurden. Grundsätzlich zeigte sich aber, dass das Erziehungsverhalten der Eltern einen deutlich stärkeren Einfluss auf die Entwicklung ausübt als die Betreuungseinrichtungen. (2)

Bei der Auseinadersetzung mit diesen Fakten ist es notwendig im Blick zu halten, dass diese Untersuchungen alle auf die Krippe (unter 3 Jahren) und nicht auf den klassischen Kindergarten (ab 3 Jahre) bezogen sind. Dies ist besonders deshalb wichtig, weil in der gesellschaftspolitischen Diskussion um Krippen oft der Begriff KiTa genutzt wird und so viele Menschen nicht mehr zwischen der anzufragenden Krippen-Betreuung und den wichtigen erzieherischen Impulsen des klassischen Kindergartens differenzieren.

Welche Folgen für die Entwicklung der Kinder haben denn diese Fakten?

Albert Wunsch: Diese in den letzten zehn Jahren erhobenen Daten belegen, so auch Dr. Rainer Böhm, Kinder- und Jugendarzt mit Schwerpunkt Neuropädiatrie, dass es sich bei den Verhaltensauffälligkeiten, die in der NICHD-Studie registriert wurden, nur um die sprichwörtliche Spitze des Eisbergs handelt. (3) Dank einer neuen Technik konnten Wissenschaftler in den Vereinigten Staaten Ende der 1990-er Jahre bei Kleinkindern in ganztägiger Betreuung in zwei Daycare Centers erstmals das Tagesprofil des wichtigsten Stresshormons Cortisol bestimmen. Entgegen dem normalen Verlauf im Kreis der Familie – hoher Wert am Morgen und kontinuierlicher Abfall zum Abend hin – stieg die Ausschüttung des Stresshormons während der ganztägigen Betreuung im Verlauf des Tages an, ein untrügliches Zeichen einer erheblichen chronischen Stressbelastung.

Eine Meta-Analyse einer niederländischen Wissenschaftlerin, die neun ähnliche Folgestudien auswertete, bestätigte diese Ergebnisse. Somit muss als gesichert gelten, dass besorgniserregende Veränderungen des Cortisolprofils vor allem bei außerfamiliärer Betreuung von Kleinkindern auftreten, und das selbst bei qualitativ sehr guter Betreuung.

Die Cortisol-Tagesprofile, wie sie bei Kleinkindern in Kinderkrippen nachgewiesen wurden, lassen sich am ehesten mit den Stressreaktionen von Managern vergleichen, die im Beruf extremen Anforderungen ausgesetzt sind.

Vor allem Kinder im Alter unter zwei Jahren zeigten nach fünf Monaten qualitativ durchschnittlicher Krippenbetreuung Cortisol-Tagesprofile vergleichbar mit den Werten, die in den 1990er-Jahren bei zweijährigen Kindern in rumänischen Waisenhäusern gemessen wurden. Diese Befunde lassen keinen anderen Schluss zu als den, dass eine große Zahl von Krippenkindern durch die frühe und lang andauernde Trennung von ihren Eltern und die ungenügende Bewältigung der Gruppensituation emotional massiv überfordert ist. Demnach wirkt sich die Krippenbetreuung weder kompensatorisch noch schützend aus. "Alles in allem steht fest, dass Krippenbetreuung die Stressregulation auch langfristig negativ beeinflusst.

Und: Das in der Öffentlichkeit verbreitete Mantra ist falsch, alle Probleme der Krippenbetreuung ließen sich alleine mit Qualität lösen. Erhöhte Stressbelastung und vermehrte Verhaltensauffälligkeiten wurden mittlerweile auch bei ersten systematischen Untersuchungen zur U3-Betreuung in Tagespflege gefunden. Durch nichts zu belegen ist dagegen die Hoffnung auf Förderung des Sozialverhaltens, die viele Eltern derzeit einen frühen Krippenbesuch in Betracht ziehen lässt. Eine signifikante, moderate Förderung der Lernleistungen kann nur bei hoher Betreuungsqualität erwartet werden. Diese ist in deutschen Krippen derzeit nur in Ausnahmefällen anzutreffen. Die von der Bertelsmann-Stiftung mit großem publizistischen Aufwand plakatierte hohe Rate an Gymnasial-Anmeldungen nach Krippenbetreuung ist daher eher auf höhere Ansprüche bzw. den Bildungsstand der Eltern zurückzuführen und nicht auf einen krippenbedingten Gewinn kognitiver Fähigkeiten." (4)

Diese Befunde decken sich mit einer Studie über den "Zusammenhang zwischen Quantität, Art und Dauer von externer Kinderbetreuung und Problemverhalten", die Margit Averdijk vom Institut für Soziologie an der ETH Zürich im Januar 2012 veröffentlichte. Die Resultate zeigen klar: "Kinder, die in den ersten sieben Lebensjahren außerfamiliär in Gruppen betreut wurden, weisen mehr Problemverhalten auf." Dies äußerte sich in den Bereichen "Aggression, Aufmerksamkeits-Defizit/Hyperaktivitäts-Syndrom ADHS, nichtaggressives Problemverhalten wie Lügen und Stehlen sowie Angst und Depression."

Auch hier wurde bei den Krippenkindern ein höherer Stresspegel, gemessen am Cortisol-Spiegel im Blut als bei Kindern, die zu Hause oder von einer Tagesmutter betreut wurden, festgestellt. "Bei Kindern in der Krippe steigt dieser Wert im Lauf des Tages noch höher an", so Carola Bindt, Kinder- und Jugendpsychiaterin an der Hamburger Universitätsklinik Eppendorf. Dieses Mess-Ergebnis zeigt für sie nun nicht, dass alle Kinder in Krippen dauerhaft überfordert sind. Allerdings kann ein konstant hoher Stresslevel besonders bei anfälligen Kindern zu psychischer Auffälligkeit führen: "Sie sind aggressiver, impulsiver, kommen schlechter mit Belastung zurecht und können sich schlechter sozial integrieren", erklärt die Kinderpsychiaterin. (5)

Welchen Unterschied sehen Sie im Vergleich einer Betreuung in Krippen oder bei Tagesmüttern?

Albert Wunsch: Es existieren viele Anhaltspunkte dafür, dass Kleinstkinder bei Tagesmüttern in der Regel besser aufgehoben sind als in Krippen. Dies ist festzumachen an einer viel größeren Kontinuität der Bezugperson, einer familienähnlicheren Gruppengröße, der Möglichkeit, den guten Bezug zur Tagesmutter auch über den Betreuungszeitpunkt hinaus noch weiter pflegen zu können. (6) Aber auch diese Betreuungsform verlangt nicht selten zu viel vom Kind. Ein Beispiel aus der Nachbarschaft von guten Freunden: Jeden Morgen dasselbe Weinen, wenn die gut einjährige Sarah von ihrer als Lehrerin tätigen Mutter um Punkt 7.30 Uhr zur Tagesmutter gebracht wird.

Täglich dasselbe Ritual: "Du musst nicht weinen, bei Frau X ist es doch so schön. Gleich kommen auch wieder die anderen Kinder." Das Kind weint noch schluchzender. 'Begreif doch, ich habe jetzt keine Zeit; ich muss pünktlich in die Schule, wo all die Kinder auf mich warten. Heute Nachmittag habe ich wieder mehr Zeit. Tschüs, ich hab dich lieb!' So stressig beginnt in der Regel der Tag für Sarah. Jeden Morgen scheint sich erneut in ihrem kleinen Köpfchen das gleiche Gedankenkarussell zu drehen: 'Ich bin Mama wichtig, so sagt sie, aber dann lässt sie mich hier im Stich. Also hat sie mich doch nicht lieb, bin ich ihr also nicht wichtig. – Nein, sie drückt mich doch immer so fest und gibt mir ein Küsschen. Aber die Kinder in der Schule sind ihr wichtiger, sonst bliebe sie ja bei mir.' – "Tschüs, ich hab dich lieb!" Wer kann eine solche Botschaft begreifen, ohne bitterlich zu weinen!

Die beste Ersatzlösung anstelle einer elterlichen Erziehung bietet jedoch eine ins Haus kommende gut ausgebildete und fürsorgliche Tagesmutter, weil sich nicht nur das tägliche ‚raus aus dem Bettchen und rein in die Bereuung’ erübrigt, sondern auch der Verbleib in der eigenen Umgebung den Kleinkindern manchen Stress erspart.

Wieso reagieren die politisch Verantwortlichen nicht auf diese alarmierenden Fakten?

Albert Wunsch: Trotz aller Hinweise von Kinderärzten, Psychotherapeuten, Pädagogen, Psychologen und vielen Erziehungsfachkräften zu den immensen Gefahren einer zu frühen Fremdbetreuung werden diese wissenschaftlichen Befunde beständig ignoriert. Statt dessen wird, unterstützt durch fragwürdige Auftrags-Untersuchungen, diese frühkindliche Eltern-Kind-Entfremdung auch noch als wertvolle Bildungs-Maßnahme verkauft. Basis dieser politischen Offensive ist eine parteienübergreifende Koalition aus radikalen Feministinnen, Wirtschafts-Lobbyisten und Gegnern der klassischen Familie. Wie wenig stringent die inhaltliche Argumentation ist, wird in vielen Diskussionen deutlich. So sollen durch die Krippen-Erziehung mögliche Nachteile für die berufliche Karriere reduziert und gleichzeitig der Kindersegen gesteigert werden.

Fakt ist, dass seit Beginn der Krippen-Offensive keine Trendwende in der Geburtenstatistik feststellbar ist und trotz der hohen Versorgungsdichte an Krippenplätzen in den neuen Bundesländern gerade dort die Geburtenrate deutlich geringer ausfällt als in den alten Bundesländern. In Baden-Württemberg und Bayern dagegen gibt es Landkreise mit einer sehr unterdurchschnittlichen Krippenversorgung bei einer gleichzeitig weit über dem Durchschnitt liegenden Geburtenrate. Schon alleine diese Zahlen müssten zu einer genaueren Analyse der Fakten führen, welche von Familien wirklich als förderlich angesehen werden. Aber die Vertreterinnen und Vertreter von Ideologien wollen ihre Vorhaben durchpeitschen und sich auf keinen Fall anfragen lassen. Wenn dieses Argument sich also in selbst auflöst, dann wird der großen Segen der Krippen für Kinder von bildungsfernen Eltern bemüht.

Auch wenn es für manche dieser Kinder sicher besser sein mag, anstelle von vernachlässigenden Bedingungen in der Familie in einer gut geführten Krippe aufzuwachsen, so fehlt auch diesem Argument schnell die Basis, weil statt solcher Kinder der Nachwuchs weit überproportional aus den mittleren oder gehobenen Gruppierungen unserer Bevölkerung kommt. Letztendlich, so die Fakten, gibt der Staat jährlich Milliarden für eine Krippenbetreuung von Kindern aus, deren Eltern aufgrund ihrer Einkommens-Situation selbst die Kosten übernehmen könnten bzw. sollten. So verschuldet sich der Staat jährlich neu zu Lasten der Zukunft der heutigen Kinder und Jugendlichen. Mit einer so hohen Verschuldung hätte jedes private Unternehmen längst die Zahlungsunfähigkeit anmelden müssen oder würde ein Verfahren wegen Insolvenz-Verschleppung provozieren.
Welche Folgerungen ziehen sie als Erziehungswissenschaftler aus diesen Befunden?

Albert Wunsch: Bei aller Kritik an einer durch Staat, Medien, Wirtschaftsverbände und viele Eltern favorisierten und weitgehend durch Steuermittel finanzierten U3-Betreuung in Krippen oder bei Tagesmüttern ist das Ausmaß eines Erfolgs bzw. Misserfolgs dieser Aufwachsbedingungen von folgenden Faktoren abhängig:

Kommt ein Kleinkind direkt nach der Mutterschutz-Zeit (eine gesetzlich geregelte Säuglings-Schutz-Zeit gibt es noch nicht) oder – eine entsprechende Reife vorausgesetzt – im Alter von gut zwei Jahren in die Betreuung?

Wie zeitlich-emotional einfühlsam verlief bzw. verläuft für das Kleinstkind die Phase des Hineinfindens in die Betreuungssituation?

Für wie viele Stunden täglich und wie viele Tage in der Woche ist ein Kleinkind in der Betreuung?

Existiert eine – belegbar und nicht deklariert – gute oder indifferente Mutter-/Elternbindung?

Sind Vater oder Mutter bei auftretenden Problemen schnell erreich- und verfügbar?

Achten Eltern und Betreuungspersonal auf ein abgestimmtes erzieherisches Vorgehen und informieren sie sich täglich gegenseitig über wichtige Entwicklungsschritte oder Vorfälle?

Wie viel belegbare Bindungs-/Umgangs-Zeit erhält das Kleinstkind innerhalb der Familie?

Handelt es sich um ein Angebot mit hoher oder durchschnittlicher Qualität und durch welche Kriterien wird dies deutlich?

Ist die Konstanz der Ersatz-Bezugspersonen innerhalb der Einrichtung groß oder wechseln diese häufig in der Kleinkindphase (bei Schichtdienst ist das unabhängig von einem möglichen Stellenwechsel täglich der Fall)?

Die wichtigsten Befunde weisen alle in dieselbe Richtung: Je früher und länger Kleinkinder in der Krippe oder anderen außerhäusigen Betreuungs-Diensten verbringen, desto umfangreicher sollte mit mangelhafter individueller Förderung bzw. auftretenden Störungen gerechnet werden. Zu diesen Zusammenhängen äußert sich der häufig als Krippen-Befürworter bemühte Prof. Dr. Dr. Dr. Wassilios Fthenakis (7) in einem TAZ-Interview: "Die Bindungsqualität ist heute genauso wichtig, wie früher (…). Die Eltern lassen sich durch nichts ersetzen (…). Man kann aber das Aufwachsen des Kindes bereichern, wenn es in eine Einrichtung von hoher Qualität geht." Er führt weiter aus: "Bei Kindern unter zwei Jahren muss man sehr individuell schauen. Ich empfehle den Eltern, das Kind erst ab 18 Monaten in eine Einrichtung zu bringen. Vorher sollte es aber viel Kontakt mit Gleichaltrigen haben, etwa in Spielgruppen. Das Familiensystem bloß nicht geschlossen halten." Aber es gibt kein Konzept für alle, jedes Kind ist anders. "Ich habe meinen Sohn in die Krippe gebracht, und als ich sah, wie er reagiert hat, habe ich ihn wieder herausgenommen." (8)

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Anmerkungen:
(1) Die Journalistin Kathleen Parker, deren familienorientierte Rubrik in der Washington Post in zahlreichen amerikanischen Zeitungen nachgedruckt wird, sieht in dem NICHD-Bericht einen Hinweis darauf, "dass wir eine Generation von Kindern erziehen, die für die Schule, aber nicht für die Gesellschaft vorbereitet wird".
(2) Der Abschlussbericht zu dieser 'größten Langzeitstudie zur frühkindlichen Fremdbetreuung von Kleinkindern in den USA' wurde in der Zeitschrift "Child Development", März/April 2007 veröffentlicht.
(3) Er war Kongresspräsident der 63. wissenschaftlichen Jahrestagung der DGSPJ (Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin) 2011 in Bielefeld.
(4) Es wurden hier einige Textpassagen aus dem von Dr. med. Rainer Böhm verfassten Artikel "Die dunkle Seite der Kindheit" in der FAZ vom 4.4.2012 übernommen.
Quelle: www.aargauerzeitung.ch/schweiz/studien-zeigen-krippenkinder-sind-aggressiver-119781203
(5) Weitere Infos zu Carola Bindt und zu diesem Thema: Psychosomatische Störungen bei Kindern und Jugendlichen
(6) Das Personal beklagt ständig, dass Eltern beim Hinbringen und Abholen gar keine Zeit für wichtige Infos haben.
(7) Gutachter der Bundesregierung, langjähriger Leiter des staatlichen Instituts für Frühförderung in München, Mit-Herausgeber des Familien-Online-Handbuches
(8) Quelle: die tageszeitung - das Archiv

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Dr. Albert Wunsch ist Psychologe und promovierter Erziehungswissenschaftler, Diplom Pädagoge und Diplom Sozialpädagoge. Bevor er 2004 eine Lehrtätigkeit an der Katholischen Hochschule NRW in Köln (Bereich Sozialwesen) begann, leitete er ca. 25 Jahre das Katholische Jugendamt in Neuss. Im Jahre 2013 begann er eine hauptamtliche Lehrtätigkeit an der Hochschule für Ökonomie und Management (FOM) in Essen / Neuss. Außerdem hat er seit vielen Jahren einen Lehrauftrag an der Philosophischen Fakultät der Uni Düsseldorf und arbeitet in eigener Praxis als Paar-, Erziehungs-, Lebens- und Konflikt-Berater sowie als Supervisor und Konflikt-Coach (DGSv). Er ist Vater von 2 Söhnen und Großvater von 3 Enkeltöchtern.

Seine Bücher: Die Verwöhnungsfalle (auch in Korea und China erschienen), Abschied von der Spaßpädagogik, Boxenstopp für Paare und Mit mehr Selbst zum stabilen ICH - Resilienz als Basis der Persönlichkeitsbildung, lösten ein starkes Medienecho aus und machten ihn im deutschen Sprachbereich sehr bekannt.