Elternrecht gegen Sexualkunde in der Grundschule

Elternrecht gegen Sexualkunde in der Grundschule
Kurz vor der Landtagswahl in Nordrheinwestfalen hat die „Initiative Familienschutz“ zum Bürgerprotest gegen den Zwangs-Sexualkunde-Unterricht in den Grundschulen aufgerufen. Mit einer email an den Abgeordneten des eigenen Wahlkreises können besorgte Eltern erfragen, wie der Abgeordnete ihres Wahlkreises zum „Sexualkundezwang“ in den Grundschulen steht.
von Horst Hennert
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Mit dem Abgeordneten-Check wehrt sich die Initiative Familienschutz dagegen, dass aktuell Mütter und Väter in Gefängnisse gesperrt werden, weil sie ihre kleinen Kinder von der zwangsweisen staatlichen Sexualerziehung ferngehalten haben. Dass dies in unserem freiheitlichen Staat tatsächlich geschehen ist, kann man auf deren Internetseite nachlesen:
„Mehrere Mütter und Väter aus Salzkotten, die vergeblich beantragt hatten, ihre 9-jährigen Kinder von einer schulischen Sexualerziehungs-Maßnahme zu befreien, mussten für mehrere Wochen zu Erzwingungshaft ins Gefängnis. Ihre Kinder waren „unerlaubt“ dem Sexualerziehungs-Theaterstück „Mein Körper gehört mir“ ferngeblieben. Die Eltern hatten sich geweigert, die daraufhin verhängten hohen Bußgelder zu bezahlen.“
Ziel der online-Aktion kurz vor der Wahl ist, „eine Mehrheit der Landtagsabgeordneten von NRW für die Forderung zu gewinnen, dass Eltern-Einwendungen zur Grundschul-Sexualerziehung künftig berücksichtigt werden und Eltern im Zweifelsfall ihr Kind von der Teilnahme befreien können.“
Die Organisatoren weisen darauf hin, dass sie das alleinige Erziehungsrecht der Eltern schützen wollen, die alleine darüber zu befinden haben, ob ihr Kind einer Beeinflussung ausgesetzt werden soll, die „die kindliche Scham verletzt oder die Werteerziehung der Eltern untergräbt“.
Die Sprecherin der Initiative Familienschutz, Hedwig v. Beverfoerde, erklärt, warum sie jetzt tätig werden: „Jetzt – kurz vor der Landtagswahl – ist die Chance am größten, bei den Abgeordneten Gehör zu finden.“
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