Adventskalender 2008 - 21

Adventskalender 2008 - 21
Zur Vorbereitung auf Weihnachten soll es in unserem diesjährigen Adventskalender um kleine tägliche Gedanken und "Übungen" zum eigenen Verhalten gehen, sozusagen ein Advents-TÜV (Tugenden üben und vertiefen) in der Zeit der Umkehr.
Talente ohne Tugend sind wie Sklaven ohne Herren: Sie können sich nicht gut benehmen und sind zu allem fähig. (Chinesisches Sprichwort)
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von Simone Rüssel
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Jeder von uns hat Talente und dazu die Freiheit, sie nach seinem Willen einzusetzen. Wir können diese Gaben egoistisch benutzen oder nach Lust und Laune einmal einsetzen und dann wieder nicht. So werden die Talente aber nicht sinnvoll und zum Wohle der Anderen genutzt, für die wir sie eigentlich von Gott geschenkt bekommen haben. Wir können sogar zu ihren Sklaven werden, wenn wir sie nicht kontrollieren können (z. B. wenn jemand gut Geschichten erzählen kann, dann ist das eine tolle Sache. Kann er aber gar nicht aufhören zu reden, werden sich die Anderen bald langweilen oder sich ärgern.)
Um das zu erkennen und umzusetzen, brauchen wir die Tugenden, d. h. das beständige Einüben guten Verhaltens. Erst dann können wir mit Ausdauer, Freude und Opferbereitschaft all unsere Talente entdecken, entwickeln und richtig einsetzen, so dass sich die Menschen auf uns verlassen können.
Überlegen Sie einmal, ob es nicht noch irgendeine versteckte Gabe in Ihnen gibt, die Sie für Freunde, Nachbarn und Verwandte weiterentwickeln könnten.

Veit Stoss. Der Altar aus Stift Nonnberg
Der Altar stellt Szenen aus dem Marienleben dar: die „Verkündigung“ oben links, die „Geburt Christi“ im Mittelschrein, die „Anbetung der Könige“ unten links und den „Tod Mariens“ oben rechts. Ungewöhnlich ist die Darstellung unten rechts, die „Erscheinung des Auferstandenen vor Maria“. Anders als die übrigen Szenen geht sie nicht auf die Bibel, sondern auf die mittelalterliche, mystische Literatur zurück.
Die Außenseite des Altars zeigt unten die heiligen Katharina und Barbara mit dem Rad bzw. dem Kelch, oben erneut Maria und Christus: Die Muttergottes betet den Auferstandenen an, der auf dem Kreuz kniet - eine Anspielung auf die Verehrung der Eucharistie.

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